BRH fordert Zebrastreifen am Busbahnhof

(Euskirchen) Der Seniorenverband BRH pflegt im Rahmen seiner Tätigkeit auch engen Kontakt mit der Stadt. So hat er jetzt die Verkehrsbehörde aufgefordert, ausgangs der Kaplan-Kellermann-Straße über die Oststraße zu Bahnhof und den Bushaltestellen in Euskirchen einen Fußgängerüberweg mit breiten weißen Streifen - umgangssprachlich Zebrastreifen genannt – einzurichten.

Der BRH: Es handelt sich dort zwar um eine 30-km-Zone, aber eine Ausnahme wäre durchaus berechtigt! Bei den vielen brenzligen Situationen und Beinaheunfällen gerade in der Mittagszeit täglich, wegen Gefahrensituationen und oft kritischen Verkehrslagen insbesondere für die älteren Menschen, ist eine Ausnahmeregelung absolut geboten.

Autofahrer müssten dann hier den Fußgängern das Überqueren der Straße ermöglichen. Dieser heute ungeschützte Übergang wird insbesondere auch immer wieder von Schülern der angrenzenden Schulen als Fußgängerüberweg genutzt, was häufig zu den riskanten Gefahrenmomenten - von denen auch ältere Menschen betroffen sind - führt. Aber auch für andere Bürger würde eine solche Einrichtung als Übergang zu Bushaltestelle und Bahnhof auf der anderen Straßenseite der Sicherheit dienen.

Die Verkehrsbehörde der Stadt reagierte schnell und sagte zu, die verkehrliche Situation im Rahmen einer Verkehrsschau im 3. Quartal 2026 zu überprüfen.

Der Seniorenverband BRH hatte schon einmal auf Bitten mehrerer Senioren, die über zu schnelles Fahren auf ihrer innerörtlichen Straße geklagt hatten, die Stadt eingeschaltet. Damals hatte der BRH bei der Ordnungsbehörde der Stadt angeklopft und Unterstützung erhalten. Über Nacht und von den Verkehrsteilnehmern unbemerkt war ein kompaktes und mobiles Verkehrszählgerät, das automatisch Verkehrsdaten wie Geschwindigkeit, Anzahl der Fahrzeuge, Fahrzeugklasse, Fahrtrichtung und Fahrzeugabstand misst, aufgebaut und gemessen worden. Aus diesen umfangreichen Daten wurde dann eine griffige Zahl ermittelt, um ein Geschwindigkeitsniveau zu beurteilen. Das Ergebnis: Der genutzte Indikator lag bei 36 km. Die Wahrnehmung der Senioren, dass in ihrer Straße schnell gefahren wird, wurde somit bestätigt.

Zur Nachrichtenübersicht