Hausärztemangel in Teilen des Kreises Euskirchen
(Eifel) Auf der Sitzung der Landesseniorenvertretung NRW im Landeskriminalamt trug der Seniorenverband BRH ein altes, immer wieder hochkochendes BRH-Thema vor: Es wird einfach zu wenig für den Hausärztemangel getan!
Der BRH: Es gibt gerade im ländlichen Bereich schlechte Versorgungsquoten, obwohl NRW jetzt als einziges Land eine Landarztquote eingeführt hat. Die ausgesprochen „miese“ Situation habe inzwischen auch das neue Bundesarztregister bestätigt.
Der BRH will nicht locker lassen, bei jeder Gelegenheit auf die Situation mit Schwerpunkt ländlicher Bereich hinzuweisen. Die lokalen Medien griffen nun auch dieses Thema auf und berichten von einem Euskirchener Ärztedialog. Danach wird zum Thema hausärztliche Versorgung berichtet, dass es allein in Teilen des Kreisgebietes derzeitig 15 vakante hausärztliche Sitze gibt. So liege der hausärztliche Versorgungsgrad im Raum Euskirchen bei nur 90 Prozent.
