Archiv 2022

13. Juli 2022: Besuch Medienhafen Düsseldorf

„Urlaub ohne Koffer“ führte in den Düsseldorfer Medienhafen

(Euskirchen) „Eine wunderbare Tour. Ich habe es sehr genossen, dass man sich um nichts kümmern musste und dass alles so reibungslos funktionierte,“ bedankte sich eine Teilnehmerin nach der BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ und eine andere ergänzte überschwänglich: „Wir fanden uns in einer solch tollen Klicke, da gab es nur Spaß.“ Ein Senior ergänzte: „Es war für alle ein erfolgreicher Tag!“

Diese Tour-Teilnehmer berichten von der BRH-Veranstaltung mit Tourleiterin Karin Olschewski, die diesmal in den Medienhafen Düsseldorf führte und ein Programm bot, das die Zustimmung aller Mitreisenden fand.

Düsseldorfer Rheinhafen – so hieß der Medienhafen in Düsseldorf einst, als noch graue Silos und Lagerhallen das Areal hinter dem Rheinufer zierten. Heute sind es architektonische Highlights, die das Ufer schmücken und die immer wieder als begehrte Fotomotive herhalten. So ging es auch BRH-Mitglied Bernd Koherr, der die vielen Fotos von der Tour mitbrachte. Vor allem die krummen Fassaden der Gehry-Bauten hatten es den Besuchern aus Euskirchen angetan. Mehrfach oder gar tausendfach fotografiert. Steht man vor den Gebäuden, wirken diese gar wie Skulpturen in einem Museum. Wobei die Fenster aus den Gebäuden zu fallen scheinen. Vielleicht hätte der Tour hier noch eine zusätzliche besondere Führung gutgetan.

So gab es einfach viel zu entdecken, das einvernehmliche Urteil der Besucher: Etliche Gebäude sind wirkliche Schmuckstücke und auf jeden Fall einen Besuch wert, ein Rundgang ums Hafenbecken bestens für eine Besichtigungstour geeignet.

Tagesfahrt zum Medienhafen Düsseldorf
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Zum Schluss krönte dann eine Stadtrundfahrt mit dem Düsseldorfer Angebot „Hop-on / Hop-off Bus“ das Tagesprogramm, die natürlich in die Innenstadt und auch zum Uerige führte. Dorthin, wo sich am Ostufer des Rheins die lebendige Altstadt erstreckt. Und man lernte den bekannten Killepitsch kennen. Der mehrfach ausgezeichnete Premium-Kräuterlikör mundete den BRH’lern bestens und ließ das Stimmungsbarometer steigen. Wenn man dann einmal erfahren hatte, warum der Killepitsch aus Kräuter und Beeren für echte Düsseldorfer auch als Magenbitter nach schweren Mahlzeiten benutzt wird, dann war man tatsächlich wirklich in der vielbesungenen Unterhaltungsmeile der Landeshauptstadt.

Im Juni/Juli 2022: BRH-Mitglied Gerd Weinand - Ein Rekord-Pilger

(Euskirchen) Unser BRH-Mitglied Gerd Weinand suchte eine neue Herausforderung und machte sich auf einen Pilgerweg zu den Hügeln von Taize in Burgund und zwar auf eine eher ungewöhnliche Art. Er nutzte für diese Wegstrecke sein Fahrrad. Da stellt sich gleich die Frage: Mit dem Fahrrad einen Pilgerweg zu befahren, ist das eine Option? Und bei der Suche auf eine Antwort erfährt man dann: Pilgern mit dem Drahtesel ist eine Form, für die sich immer mehr Pilger entscheiden. Die meisten Routen sind sehr gut ausgeschildert und ermöglichen auch den Unerfahrenen eine problemlose Orientierung. Man genießt das Radfahren und den Pilgerweg dann auf eine andere Art und Weise. Laut aktuellen Pilgerstatistiken nutzen etwa 10 v.H. der Pilger das Fahrrad, das sind alleine nach Camino de Santiago über 20.000 Radler pro Jahr. Weinand hatte sich nach einer Hüft-OP, nach der ihm das „pilgern per pedes“ nicht mehr so leicht fiel, für das Fahrradpilgern entschieden. Heute weiß er: „Ich habe in diesem Jahr die angenehme Seite des Radpilgerns erfahren.“

Die Hügel von Taize in Burgund wurden als Ziel gewählt, weil hier im Zweiten Weltkrieg Bruder Roger Schutz eine Ordensgemeinschaft gründete, die Brüderlichkeit und Verbundenheit zwischen den Generationen, Völkern, aber auch zwischen den Konfessionen, erlebbar machen sollte. So wurde Taize nicht nur für jungen Menschen ein Magnet aus aller Welt.

Klick auf Bild = Großbild:
B 1: Das nächste Pilgerziel ist erreicht, die Pilgerurkunde sicher.
B 2: Das Schloss von Cormatin auf einer Insel im Fluss Grosne
hatte es dem Rad-Pilger besonders angetan.
B 3: Nach einer täglichen kurzen Ruhepause, kann der Rekord-Pilger wieder lachen.

Von seiner Tour berichtet der Pilger heute im Rückblick: „Ich habe mein Ziel, Taizé im Burgund, mit dem Rad nach zehn Tagen erreicht. Da standen dann 930 km auf dem Tacho. Ich hatte tolles Wetter, manchmal etwas zu heiß. Meine Unterkünfte waren Jugendherbergen, Privatunterkünfte und auch einige Hotels.“

In Taizé blieb unser Berichterstatter fünf Tage und erlebte dann eine Überraschung, als er von Chalon sur Saone mit der Bahn zurückfahren und dabei sein Fahrrad mitholen wollte. Am Bahnhof in Frankreich erfuhr er überraschend, dass der bekannte Hochgeschwindigkeitszug TVG sein Stahlross nicht mitnehmen wollte. „Dabei hatte man mir in Köln bei der Bahnauskunft noch dies zugesagt. Nur das Ticket dafür müsste ich in Frankreich kaufen,“ erinnert sich der Pilger. Also musste er sein gepacktes Rad in Frankreich stehen lassen und alleine nach Hause fahren und hakte das Erlebnis unter dem Slogan „Wenn einer eine Reise tut….“ ab. Er wird nun erneut nach Frankreich starten, diesmal mit dem Auto in Richtung Saone, um das Rad wieder nach Hause zu holen.

Gerd Weinand hat in der Vergangenheit schon viele Pilgerurkunden gesammelt. Er war in Santiago de Compostela im Süden oder auch in Estland im Norden. Insgesamt kommt er auf 4.000 km per pedes.

Begonnen hatte alles mit einer ersten Pilgerreise 2009, es ging auf dem Camino Francés, dem klassischen Jakobsweg von den Pyrenäen nach de Compostela. Danach packte ihn dann das Pilgerfieber. So war er in den Jahren darauf auf dem Franziskusweg in Italien, auf dem Olavsweg in Norwegen, auf dem Ignatius von Loyolaweg in Spanien, dem St. Patrick`s Weg in Irland, dem West Highland Way in Schottland, dem ökumenischen Pilgerweg auf der Via Regia, der königlichen Straße und zuletzt  auf der Via Baltica durch Estland, Lettland und Litauen. Da darf man getrost für unsere Region von einem Rekord-Pilger sprechen? Und es soll ja auch noch lange nicht Schluss sein. Pläne liegen zu Hause schon in der Schublade.

30. Juni 2022: Den Rhein aufwärts mit Stopp in Linz

BRH-Senioren zogen zur Bunten Stadt an Rhein

(Euskirchen) Mit der Deutschen Bahn nach Bonn, mit dem Bus zum Rhein und dann ab Alten Zoll an Bord der „Rheinprinzessin“! Mit Tourleiterin Karin Olschewski ging es bei dem BRH-Programm „Urlaub ohne Koffer“ diesmal in die „Bunte Stadt am Rhein“, nach Linz.

Bei „Super-Wetter-Plus“ steuerte der Kapitän das Schiffs stets längsseitig vorbei an einer herrlichen Rheinkulisse, einer der schönsten Stromabschnitte des romantischen Rheins. Da war Unterdeck wenig los, zumal das Schiff auch noch über ein einladendes Sonnendeck verfügte. Also ging‘s weitgehend auf dem gesamten, gut belüfteten Außendeck noch einmal vorbei an dem ehemaligen Bonner Regierungssitz und Regierungsviertel, an Godesberg mit der UN-Organisation, dem Sea-Life-Center in Königsberg, dem Siebengebirge und der Insel Grafenwerth, Rolandseck und Rolandsbogen sowie dem romantischen Weinort Unkel und der Brücke von Remagen zu den Fachwerkhäusern und der Burg von Linz, wo das Brauhaus schon wartete.

Diese schönen Eindrücke der Fahrt auf der Flotte der Bonner Schifffahrt wollten sich die Senioren auf keinen Fall entgehen lassen. "Vor allem, weil die Landschaft so langsam vorbeigleitet", berichtete uns ein Senior. "Das ist einfach um einiges schöner und vor allem gemütlicher, als wenn man mit dem Auto vorbeifährt!"

Auf der Rückfahrt wurde dann auch noch einmal kurz das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf gegrüßt, bevor das Schiff in Bonn wieder anlegte und dann die DB wartete, um die Ausflügler trockenen Fußes wieder vor dem angekündigten Unwetter in ihren Heimatort zurückzubringen. Zuvor hatte es das Wetter aber an diesem Tag besonders gut mit den älteren Menschen gemeint. Fazit: Eine weitere BRH-Tour, die großen Anklang gefunden hat.

Die Fotoeindrücke brachte uns BRH-Mitglied Bernd Koherr mit. 

Tagesfahrt nach Linz
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Panorama Rheinufer Bonn
Panorama Rheinufer Bonn kurz nach der Abfahrt - Klick = Großbild
Foto: Bernd Koherr

Juni 2022: Berlin, weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen

(Euskichen/Berlin) Aus einem ruhigen Alltagstrott in den Trubel einer Weltstadt Berlin: Diesen Sprung wagte als Vertreterin des Seniorenverband BRH ein BRH-Mitglied. Und dass es dann auch noch ein gelungenes „Du und Du“ mit dem Bundestagsbageordneten Markus Herbrand (FDP) gab, bereicherte die Tage in der Bundeshauptstadt.

Bildungsfahrt nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Bildungsfahrt des BRH nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Foto: Bundespresseamt
Helena Notarius

BRH-Mitglied Helena Notarius war kurzfristig für unseren erkrankten Foto-Hoflieferanten Bernd Koherr eingesprungen und kam als ein neuer Berlin-Fan zurück: „Alles in allem waren es wunderbare Tage, die man sonst so in Berlin nicht erlebt!“ Die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union ist also weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen, auch wenn für die Euskirchenerin eher bedrückende Eindrücke von Hohenschönhausen beim Besuch der Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi zurückblieben. „Dort wurde einem bewusst, was diese Häftlinge alles aushalten mussten,“ ist das BRH-Mitglied noch Tage nach dem Besuch beeindruckt.

Aber ansonsten bot Berlin die bekannten Farbtupfer in all seinen Facetten: Die Entdeckungsreise als Stadtrundfahrt in einer bilderreichen Bundeshauptstadt mi den Stichworten wie Schloss Cecilienhof, Neuer Garten und die Potsdam-Führung, Besuch des Reichstagsgebäude bis unter die Kuppel sowie etliche Gedenkstätten.

Auch das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten stieß auf großes Interesse: „Unsere Diskussion mit Markus Herbrand war absolut erfolgreich für Wissbegierige und was man von einer Partei und aus der Parteiarbeit so wissen möchte.“

8. Juni 2022: Kölner Flora und Kölner Zoo

BRH-Urlaub ohne Koffer: „Un et rähnte wie en Bies“

(Euskirchen) Es sollte ein so schöner Programmpunkt werden, als der Seniorenverband BRH mit einer größeren Gruppe mittels DB nach Köln startete. Dass es nur ein  Farbtupfer wurde, lag dann am Wetter, das diesmal nicht mitspielen wollte.

Aber, der Reihe nach: Mit Tourleiterin Birgit Lorbach ging es zunächst in die Kölner Flora, einst nach den Entwürfen des Bonner Gartenarchitekten Peter Josef Lenné eröffnet und heute wieder ein Genuss der Gartenkunst. Bei dem Besuch der verschiedenen Gartenstile und Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde wurden die Senioren von herrlichem Sonnenschein und warmen Wetter begleitet. Die Folge: Vieles erstrahlt in wunderschönen Farben, auch wenn die Gewächshäuser noch geschlossen sind.

Kölnbesuch am 8. Juni 2022
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild

Für den ganz großen Urlaubstag nach dem Motto „Ene Besuch em Zoo... nä wat is dat schön!“ war dann leider das Wetter zweigeteilt. Der Kölner Zoo präsentierte sich anfangs in seiner bekannten Art als drittältester Tierpark Deutschlands mit mehr als durchaus sehenswerten 500 Tierarten aus allen Kontinenten und schön gestalteten Parkanlagen.

Aber aus dem „bärenstarken Besuchstag“ wurde dann doch kein so richtiger Wohlfühlort, weil der Regen den Besuchern einen dicken Strich durch die Rechnung machte. So kam es dann, dass manch einer den Ringelschwanzmungo mit dem willkommenen Nachwuchs schon gar nicht mehr entdecken konnte. Statt „Urlaub ohne Koffer“ dachte man eher an den Kölner Karl Berbuer „Un et rähnte wie en Bies“!

Dennoch zitieren wir gerne, wenn Karin Olschewski - die uns auch die Fotos mitbrachte - berichtet, dass der Tag die Zustimmung der Tour-Teilnehmer fand und Brigitte Schmitz das gerne bestätigt: „Ich habe meine erste Reise mitgemacht und es hat mir sehr gut gefallen!“ ... und sie hat sich prompt für die nächste „Tour ohne Koffer“ schon wieder angemeldet.

18. Mai 2022: „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“

Seniorenverband BRH mit neuem Gesprächszirkel

(Euskirchen) Unter der Überschrift „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“ hatte der Seniorenverband BRH erstmalig eine Frauenrunde im Café Kramer in Euskirchen gestartet. Ziel dieses Gesprächs war ganz einfach in lockerer Form abseits von gepressten Tagesordnungen einmal ins Gespräch zu kommen. Und es sollte auch ein Versuch sein, gewisse Themen des Alltags durch gegenseitigen Austausch besser zu verstehen.

Mit über zehn Teilnehmerinnen hatte der erste Tisch ohne persönliche Einladungen ein erstaunlich großes Publikum angezogen. Es waren Frauen mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen zusammengekommen, die dann aber dennoch nicht die Kommunikation zur ganz großen Herausforderung machten. Zumal man sich hin und wieder selbst an einem Tisch in großer Runde auch in kleinen Gesprächszirkeln in unmittelbarer Nachbarschaft traf. An diesem Gespräch nahmen aus dem BRH Vorstand auch Karin Olschewski und Leni Schömer teil.

Birgit Lorbach
Birgit Lorbach

Wer schon einmal an einer solchen Gesprächstreffen teilgenommen hat, weiß, dass vor allem ihre Moderation einen großen Beitrag zum Erfolg leistet. BRH-Mitglied Birgit Lorbach organisierte und moderierte engagiert und erfolgreich den ersten Gesprächszirkel für Frauen. Kein Wunder also, dass sie sich über den guten und konstruktiven Verlauf des Zusammenkommens zufrieden zeigte. „Mir war bei diesem Treffen eigentlich wichtig, dass man sich nach der schwierigen Corona-Zeit mal wieder sehen konnte und einfach - wie es in der Einladung hieß – „verzalle, laache on klaafe“ konnte.

Dafür, dass sich nicht alle kannten, wurde viel erzählt. Am Ende herrschte in dieser Gesprächskreis Einvernehmen: Diese Reihe soll fortgesetzt werden. Wenn auch an anderer Tagungsstätte, weil die Kulisse des Cafés als lautstark und manchmal störend empfunden wurde. Gleichwohl: „Wir wollen dieses Zusammentreffen auch in Zukunft weiter pflegen“, versicherte Birgit Lorbach. Insgesamt sahen auch die Teilnehmerinnen in künftigen Gesprächsrunden ein überaus wertvolles Instrument für einen erfolgreichen und unterhaltsamen Austausch. Der BRH Euskirchen wird die Initiative weiter unterstützen.

11.05.2022: Gasometer Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Bernd Koherr berichtet:

Oberhausen- Gasometer, das Highlight schlechthin. Es hat unsere Erwartung übertroffen. Man hat uns gezeigt, wie wir mit unserer Erde  umgehen und was passiert, wenn wir so weiter leben. Der schönste Moment für Alle, die riesengroße Erdkugel frei schwebend im oberen Gasometer. Mit großen Kissen und dann im Liegen auf dem Boden, der leicht gestuft war, konnte man dieses riesen Ausmaß richtig einschätzen und beobachten.

Ein Fahrstuhl brachte willige Besucher auf die Dachplattform, so hatte man einen super Blick über Oberhausen. Um all diese interessanten Eindrücke zu verarbeiten, ging man einen kurzen Fußweg zum Centro. Dort wurde nach Herzenslust gegessen, gekauft und ausgeruht. Ein toller Urlaubstag, da gibt es nicht zu meckern.

Gasometer Oberhausen
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Teil II

(Euskirchen) „Der Besuch des Gasometers war für uns ein sehr schönes und interessantes Erlebnis, diese Ausstellung sollte man gesehen haben, man kann sie nur jedem empfehlen. Ich kann nur Positives von diesem Tag berichten, “ erzählt uns BRH-Mitglied Brigitte Kühnen, die mit einer großen Gruppe des Seniorenverband BRH zu Besuch in Oberhausen war.

„Das zerbrechliche Paradies“, so heißt die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Oberhausener Gasometers und zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Die Euskirchener Senioren wurden bei dem Besuch mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde genommen und sahen beeindruckende, preisgekrönte Fotografien und Videos. Der Inhalt war deutlich: Wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns (Anm.: ein geologischer Zeitabschnitt, der unsere Gegenwart umfasst) verändert.

So gab es beispielsweise auf einer Ebene deutliche Hinweise darüber, wie der ökologische Fußabdruck des Menschen die Ausstellungsinhalte des Gasometers bestimmte. „Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten“, erläuterte ein Fachkundiger den Senioren und ergänzte gleich, dass diese Mahnung immer wieder weitgehend ungehört verhallt.

Nach dem Gasometer ging es noch in die neue Mitte der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen, ins heute als Freizeit- und Einkaufszentrum sowie als Standort für weitere gewerbliche, sportliche und kulturelle Angebote bezeichnetem Erlebnis. Mit 250 internationalen Shops und rund 120.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auf zwei Ebenen ist das Westfield Centro das größte Shopping- und Freizeitzentrum in Europa. Unabhängig von Wind und Wetter kann man hier einkaufen und all seine Wünsche erfüllen...

...und für das das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. An der „Promenade“ flaniert es sich am Schönsten: Über 20 internationale Restaurants, auch mit chinesischer, mexikanischer, griechischer oder italienischer Küche!

Gasometer Oberhausen
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild

April 2022: Königswinter-Thomasberg - PC-Seminar des Seniorenverbandes BRH NRW

Teilnehmer PC-Kurs Koenigswinter
Die Seminarteilnehmer des Seniorenverband BRH einvernehmlich: „Wir werden
das Hotel in Thomasberg und das Super-Personal vermissen!“ Fotos: Doris Suckert.

Seniorenverband BRH: Senioren konsterniert

(Königswinter-Thomasberg/Euskirchen) Das diesjährige PC Seminar des Seniorenverbandes BRH NRW war wohl von einem Thema weitgehend mitbestimmt:  Der DBB wird sich wohl zum Ende des Jahres von dem DBB Forum Königswinter trennen! Die für viele Senioren bestens bekannte Adresse „Siebengebirge - An der Herrenwiese 14 in 53639 Königswinter“ wird wohl aufgegeben. Seminarleiterin Doris Suckert (Essen) sprach für die Teilnehmer: „Es hat uns alle geschockt, als uns bekanntgegeben wurde, dass das Hotel Ende des Jahres schließen wird. Wir werden das Hotel und das Super-Personal vermissen!“ Und BRH-Mitglied Jürgen Brüß (Euskirchen) ergänzte dazu:  „Das Seminar fand in einer schön gelegenen und gepflegten Tagungsstätte statt. Unterkunft und Verpflegung waren sehr gut und das Personal hilfsbereit und zuvorkommend. Es hat allen Spaß gemacht und ich würde mich freuen, wenn es weitergeführt wird.“ Mitglied Maria Braß (Euskirchen) sprach eine Hoffnung aus: “Zu unserem großen Bedauern wurde mitgeteilt, dass die DBB-Akademie in Thomasberg in Zukunft nicht mehr zur Verfügung stehen wird. Wir hoffen doch sehr, dass dieses Bildungsangebot an anderer Stelle weiterhin angeboten werden kann.“

BRH Landesvorsitzender Martin Enderle (Bielefeld) sprach das Thema sofort auf der Sitzung der Bundesseniorenvertretung an und erfuhr, dass das Gebäude in Königswinter in diesem Jahr aus wirtschaftlichen Gründen verkauft werden muss. Die Pandemie habe dem Konzept sozusagen ‘den Rest gegeben‘.  Wichtig sei aber, dass die DBB-Akademie erhalten bleibe. Die ist ein anerkannter Bildungsträger und eine wissenschaftliche Fortbildungseinrichtung des DBB Beamtenbund und Tarifunion und bietet auch älteren Menschen ein breites und ausgewogenes Angebot an gewerkschaftlicher, beruflicher und persönlicher Fortbildung. Durch Dezentralisierung oder auch Regionalisierung wolle man Kostensenkungen und noch bessere Resonanz erreichen. Die Vergangenheit habe gezeigt, dass eine weitere Zusammenarbeit mit der DBB-Akademie bei regionalisierten Veranstaltungen problemlos gestaltet werden könne.

PC-Seminar Koenigswinter
Seminarleiterin Doris Suckert (re) lobte einmal mehr
das fundierte Wissen der IT-Dozentin Pia di Lauro,
die extra aus Italien angereist war.

Dessen ungeachtet konnte dieses BRH-EDV-Seminar - gesponsert von der DBB-Akademie in Bonn - ungestört in Königswinter laufen. Dabei wurde einmal mehr das fundierte Wissen der IT-Dozentin Pia di Lauro - extra für das BRH-Seminar aus Italien angereist - wie in den Jahren zuvor geduldig und einfühlsam weitervermittelt. Der Rückblick: Auch diesmal habe alles gepasst. Es sei harmonisch gewesen, es hätten sich alle gut verstanden und wohl gefühlt. Sehr schön sei - eigentlich wie immer - das Beisammensein am Abend beim „After PC“ empfunden worden.

Wir haben noch zwei weitere Stimmen eingefangen. Maria Braß: „Das PC-Seminar war wieder einmal sehr empfehlenswert. Denn gerade für die Teilnehmer, die nicht mehr im Berufsleben stehen und somit weniger Kontakt zu Neuerungen haben, ist es eine gute Gelegenheit, ihre Kenntnisse aufzufrischen und zu erweitern. Und Jürgen Brüß: „Wieder einmal ein gelungenes Seminar. Auch wenn ich bisher noch nicht mit GIMP und PowerPoint gearbeitet habe, waren die Einblicke in diese Programme sehr interessant.“

Während im Jahre 2021 coronabedingt kein Seminar stattfinden konnte, war das Interesse an einer Teilnahme diesmal groß gewesen. Seminarleiterin Suckert noch einmal: „Die Plätze für das Seminar waren kaum angeboten, schon vergeben.“

27.04.2022: Schloss Burg an der Wupper und Hattingen an der Ruhr

„Urlaub ohne Koffer“ wurde mit Super-Wetter belohnt

(Bergisches Land). Hoch über der Wupper thront Schloss Burg, weithin zu sehen. Sie war diesmal Ziel der BRH Tagestour „Urlaub ohne Koffer“, gesteuert von der vielgelobten Busfahrerin Susanne aus dem Hause Dardenne, begleitet von Tourleiterin Karin Olschewski. Mit dabei auch diesmal wieder Gäste, ukrainische Flüchtlinge, die zurzeit eine Bleibe in Euskirchen finden. Eine Sonderaktion des Seniorenverband BRH, unterstützt von der Sparda-Bank. Dazu gab’s nach tagelangem Regen endlich ein Super-Wetter.  

Schloss Burg an der Wupper und Hattingen an der Ruhr
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Erinnerungsfotos von yelyzaveta vashchenko - Klick auf's Bild = Großbild

Schloss Burg stammt noch aus 12. Jahrhundert, ist heute das Wahrzeichen des Bergischen Landes. Im Inneren gibt es massive Mauern, gewaltige Torbögen, schmale Gassen, enge Höfe. Das BRH Angebot hielt Führungen bereit, die etwas unter der Tatsache litten, dass überall Restaurierungsarbeiten im Gange waren. Um die alten Mauern für die Zukunft fit zu machen, wird das denkmalgeschützte Schloss bis voraussichtlich 2025 in mehreren Schritten umfassend saniert. Wenn mal alle Arbeiten abgeschlossen sind, darf man der Führerin glauben: Einfach märchenhaft, eine Zeitreise ins Mittelalter. Die Geschichte wird wieder lebendig. Aber auch so bekamen die Euskirchener Senioren einen Eindruck davon, wie es früher einmal war.

Als Geschmacksache erwies sich das Mittagsangebot „Bergische Kaffeetafel...ein ur-bergisches Ereignis: Zu süß, nicht original, zu weiche Brote, zu wenig Herzhaftes...wichtig aber: Einigen hat es geschmeckt, auch den ukrainischen Gästen. Zudem hatte Tourleiterin Olschewski an Kühlbeutel gedacht, so dass noch einiges der Kaffeetafel auch noch mit den Heimweg antreten konnte.

Unbestritten aber war das Urteil aller Besucher über das weitere Ziel des Tages: Hattingen an der Ruhr. Eine Entdeckungsreise durch die Altstadt der Metropole Ruhr wartete. So spazierte man durch die verwinkelten Gassen einer historischen, pittoresken Altstadt mit den vielen liebevoll restaurierten Fachwerkhäusern und den Baudenkmälern. Das gefiel ebenso wie zuvor die Burg auch den ukrainischen Teilnehmern, die noch ein besonderes Lob als Dankeschön parat hielten: „Man hat sich sehr gut um uns gekümmert. Ein besonderes Lob der Tourleiterin Karin. Danke!“

Die Fotoeindrücke von der Tour „Urlaub ohne Koffer“ kommen wieder von unserem BRH-Mitglied Bernd Koherr. Auch Yelyzaveta Vashchenko stand für uns mal hinter der Kamera.

14. April 2022: Em Kölsch Hännesche

Em kölsch Hännesche: Teil I

Bernd Koherr, der auch die Bilder für die Fotogalerie beisteuerte, schickte zur Köln-Exkursion folgenden Text:

Einen schöneren Gründonnerstag konnte man sich kaum wünschen. Anlass war die Fahrt zum Hänneschen-Theater.

Bei herrlichem Sonnenschein draußen zu sitzen, lecker zu essen und Kölsch genießen, bevor die Vorstellung beginnt!

Endgültig wissen wir nun, wie es funktioniert mit den Osterhasen. Es war eine fantastische Aufführung.

Unser Tagesabschluß war dann die historische Straßenbahnfahrt von 1920 durch Köln. Also, ein durchaus gelungener Tag.

Besuch em Kölsch Hännesche.
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Em kölsch Hännesche: Teil II

(Euskirchen/Köln) „Es war wie ein besonders schöner Urlaubstag“, berichtet BRH-Mitglied Leni Schömer als Teilnehmerin des Ausflugs des Seniorenverbandes zum Kölner Hänneschen Theater. Man habe köstliche Momente im Theater erlebt, habe zur Einführung einen Start im alteingesessenen bekannten Café Reichart am Dom genossen - sei jetzt wohl angesichts der stolzen Preise auch Teilhaber am Geschäft geworden - und habe den Abschluss im „Gaffel am Dom“ in bester Laune gestaltet...und habe natürlich auch eine Kerze im Dom angezündet.

Kommt mit ins Hänneschen! Rund fünfzig Senioren hatten auf diese Einladung des BRH den Trip mit der Deutschen Bahn zu selbstgewählten An- und Rückreisezeiten unternommen und einmal mehr bewiesen: Wer sich mit kölscher Mund- und Lebensart auseinandersetzt, kommt am traditionsreichen Hänneschen-Theater einfach nicht vorbei.

Im Ostermärchen erzählten die Stockpuppen aus Knollendorf interessante Geschichtchen und viel über das Lebensgefühl der kölschen Lebensart. Hänneschen und Bärbelchen waren schockiert - Schäl hatte behauptet, dass es den Osterhasen nicht gibt. So eine Frechheit, das kann einem ja das ganze Osterfest vermiesen... Die BRH-Senioren wissen nun, wie das Ding mit dem bekannten Osterhasen nach kölscher Lesart funktioniert.

Und wieder waren Klein und Groß am Eisenmarkt begeistert. Man hört sie einfach so gerne, selbst wenn man manches „op echt kölsch“ nicht richtig versteht – berührend, amüsant und immer mit viel Herz. So sind die typischen Eigenschaften der Kölner, der fiktiven Figuren und originellen Persönlichkeiten wie Hänneschen, Bärbelchen, Tünnes, Schäl und Speimanes, selbst wenn der eine oder andere diesmal gar nicht dabei war. 

06.04.2022: Seniorenverband BRH: Flüchtlinge erlebten schönen Tag in Monschau

Es war ein Ausflug, an den alle Teilnehmer sicher noch oft und gerne zurückdenken.

(Euskirchen) „Auch wir sind nicht machtlos, können etwas bewirken!“, entschied sich der Seniorenverband BRH Euskirchen für eine wohlmeinende Geste in schwierigen Zeiten. So wurden mit Unterstützung der Sparda-Bank, Filiale Euskirchen, bei der Tour nach Monschau Plätze zur Mitfahrt ukrainischen Flüchtlingen angeboten.

Den Neubürgern, die eine Bleibe in städtischen Gemeinschaftsunterkünften sowie in privater Aufnahme fanden, waren eingeladen, kostenlos einen Tag an einem interessanten Ziel zu erleben. Das Projekt bestand darin, dass neben der Fahrt auch die Kosten am Veranstaltungstag übernommen wurden.

Beim Tagesbesuch von Monschau blieb auch noch Zeit für Erinnerungsfotos und manchen Jux.
Fotos: Karin Olschewski - Klick auf's Bild = Großbild

„Dafür danken wir insbesondere Bank-Filialleiter Ralf Klinkhammer, der spontan seine Hilfe zusagte“, hebt der Seniorenverband – dessen Ziel es war, die aktuelle Situation der Flüchtlinge durch neue Eindrücke etwas zu verbessern – hervor. Die Betreuung den Tag über hatte BRH-Tourleiterin Karin Olschewski übernommen, unterstützt wurde sie von Dolmetscherin Olesya Barkmann.

Gut einen Monat nach dem von Wladimir Putin ausgelösten Überfall Russlands auf seinen westlich gelegenen Nachbarn gibt es inzwischen mehr als 230 000 Geflüchtete aus der Ukraine. In Euskirchen sind allein etwa 120 ukrainische Flüchtlinge in Gemeinschaftsunterkünften untergebracht. „Es gab natürlich Sprachschwierigkeiten, so habe ich nochmal mein Englisch rausgekramt“, berichtet die BRH-Ehrenamtliche von den ersten Kontakten, die Dolmetscherin habe das aber alles sehr gut gemeistert.

Wirklich beeindruckend, was Monschau, das Glasmuseum
und die sehr detaillierten Skulpturen vermittelten.
Fotos: Karin Olschewski - Klick auf's Bild = Großbild

So wurden viele schöne Eindrücke gesammelt. Es kam auch Freude auf, als der Gastronom mittags den kleinen Teilnehmern – es waren auch zwei Kinder dabei – spontan Fritten statt deutscher Küche servierte und die BRH-Senioren wie selbstverständlich Getränkekosten übernahmen. Noch einmal  Olschewski: „Ich hatte den Eindruck, dass es allen gut gefallen hat, auch den Kindern. Viele haben sich beim Aussteigen mit ‘Spasibo‘ bedankt, alles sei gut, sei schön gewesen. Insgesamt also ein gelungener Tag, auch die BRH-Pensionäre waren zufrieden.“

Im Rahmen der Betreuung der ukrainischen Flüchtlingen ging das eigentliche Angebot „Urlaub ohne Koffer“ diesmal mit dem Ziel ‘Monschau‘  keineswegs unter. Dazu bot die Stadt nahe der belgischen Grenze im Nationalpark Eifel mit dem mittelalterliches Zentrum mit Fachwerkhäusern und der Burg Monschau sowie dem ‘Rote Haus‘ und vielen weiteren Sehenswürdigkeiten schöne Eindrücke.

Dazu war das erste Ziel, die weltgrößte Welt der Sandskulpturen mit dem Blick auf Europa eine Attraktion. Zwanzig professionelle, internationale Sandkünstler haben wirklich beeindruckende und sehr detaillierte Skulpturen geschaffen. Jeder Besucher - egal ob jung oder alt – kommt da ins Bestaunen.

Nach dem Mittagstisch besuchte man die römische Glashütte in Monschau und erlebte das uralte Handwerk der Glasbläserei. Ein Glasbläser demonstrierte sein Handwerk meisterlich und ließ trotz Sprachbarrieren miterleben, wie aus einer glühenden Masse durch geschicktes Ziehen, Kneifen und Blasen eine hübsche Glasfigur entsteht. Fazit: Auch diese BRH-Tour wurde zu einem Erfolgserlebnis.

März 2022: Seniorenverband BRH: „Winter ade!“, der Frühling beginnt!

(Euskirchen) Unverkennbar gibt es jetzt doch die ersten Zeichen, dass der Frühling da ist. So hat der Winter – abgesehen von manchmal kleinen Zuckungen - wohl überall ein Ende….

Und, wie herrlich dieser Frühling ist, hielt unser BRH-Mitglied Günter Gymnich aus seinem Garten mit der Kamera einmal fest und weist so nach, wie die Natur über den Winter - von uns unbemerkt - Kraft gesammelt hat und nun bereit ist zu wachsen, zu leben. Zudem hat er einen Spruch für uns alle parat: „Zeit auch für uns, um Körper, Geist und Seele aus dem Winterschlaf zu locken!“ Das Osterfest 2022 bietet dazu einen guten Anlass.

Fotogalerie: Frühlingsboten
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Wann der Frühling wirklich beginnt und wenn es also heißt „Winter ade!“, dann zeigt sich das meist im eigenen Garten am deutlichsten. Es ist dann auch die Zeit, das eigene Umfeld frühlingshaft zu gestalten. Dabei ist der erste Bote schon durch: Die Blüte der Haselnuss. Auch Krokusse gehören zu den ersten Frühlingsboten. Narzissen, Maiglöckchen oder Hyazinthen blühen. Zwar nur kurz, trotzdem sind sie jetzt mit den farbenfrohen Farben im Frühjahr ein wahrer Lichtblick für jeden Naturfreund. Auch die Tulpen stehen in den Startlöchern.

Und noch eins fällt auf: Es singen in den frühen Morgenstunden wieder Sumpf-, Kohl- und Blaumeisen. Und, hätten Sie es gewusst? Es singen die Vögel nicht aus Freude am Singen, sondern die Männchen wollen mit dem Gesang Weibchen anlocken und um anderen Männchen gegenüber ihr Revier abzustecken.

Die Sonne lockt auch die Senioren jetzt zu einem Spaziergang an die frische Luft. Die Helligkeit tut gut, auch der Blick auf die bunten Farbtupfer frühblühender Pflanzen in der Landschaft über den Gartenzaun.

Haben auch Sie solche Erlebnisse? Dann berichten Sie uns, über www.brh-euskirchen.de. Wir berichten gerne weiter.

Januar 2022: Ein nach bayrischem Brauch geschmückter Ort

(Euskirchen) Wenn einem das Daheim auf den Kopf fällt, wenn hin und wieder „abhauen“ angesagt ist, dann nimmt sich der ältere Mensch das Recht auf Urlaub. Eine „richtige Reisezeit“ ist dann für den Senior eigentlich immer.

Unsere BHR Mitglieder Ursula Brühl und Robert Klütsch wollten eigentlich „nur“ wegen der fortdauernden Corona-Zwänge und den zusätzlich im Heimatgebiet hier und da leider zusätzlichen Wahrnehmungen und Einschränkungen durch das Flutgeschehen möglichst unbeeinträchtigt einige Tage in einer von sanften Hügeln und naturnahen Umgebung vor dem Alpen-Hintergrund, dem Allgäu, verbringen. Aber, Ungemach schon auf der Anreise: Weil die gesamte Anreise bei zum Teil starkem Nebel erfolgte, war an diesem Tag die Euphorie schnell verflogen...

Umso stärker war die Begeisterung dann aber doch an den folgenden Sonnentagen, an denen gleichwohl der vereinzelt liegende Schnee schnell schmolz. Das Ziel war ein nach bayrischem Brauch geschmückter Ort ... und nicht wie sonst üblich durch Heerscharen von Besuchern überfüllt.

Bewaffnet mit Maske und Impfzertifikat konnten so die kulturellen Darbietungen wie z. B. Kurkonzert mit festgelegtem Abstand besucht werden. Ein Besuch der Hauptstadt des Allgäus, der alten Römerstadt Kempten mit ihrem bunten, barocken Stadtbild und dem urbanen Leben, ließ die beiden Urlauber die hiesigen Zeiten seit der Flutkatastrophe vergessen.

Fotogalerie von Robert Klütsch und Ursula Brühl
mit Eindrücken aus einem Urlaub Allgäu.
Klick auf's Bild = Großbild

Gleiche wettermäßige Bedingungen herrschten beim Besuch des Klosters/Brauerei Andechs mit zünftigem Imbiss und einer Maß auf dem heiligen Berg Bayerns oberhalb des Ammersees. Der Besuch der nahen mittelalterlichen Festungsstadt Füssen endete mit der Einkehr in ein stilvolles Café, geprägt von der nahen österreichischen Caféhaus-Atmosphäre. Die Urlauber berichten uns: "So angefüllt mit seither liebgewonnen Normal-Eindrücken können wir die herannahende weiteren Monate des jungen Jahres mit einem Lichtblick am Ende des „Reise-Tunnels“ begrüßen."

Haben auch Sie in der Corona-Zeit und angesichts der Flutkatastrophe ebenfalls wieder Urlaubstage genossen, wovon andere erfahren sollten, dann informieren Sie uns. (T 02251 80621) Wir berichten gerne.

Jan 2022 - Ein lohnendes Reiseziel: Hopfensee bei Füssen/Allgäu

Um unser leidiges Alltags-Thema und die derzeit andauernden grauen Corona-Tage aufzuhellen, sandte uns BRH-Mitglied Robert Klütsch ein lohnendes Reiseziel. Ein Bild aus sonnigen Tagen. Das Foto zeigt den Hopfensee bei Füssen/Allgäu und verleitet die Senioren, doch schon einmal für den Frühling zu planen.

Hopfensee
Hopfensee bei Füssen/Allgäu - Klick auf Bild = Großbild