Archiv 2025
Dienstag, 4. November 2025: Mit unserer SVE zur Zuckerfabrik
Diese BRH-Tour fiel leider aus. Sobald es möglich ist, erhalten alle angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihren eingezahlten Teilnehmerbeitrag zurück.
Wir bitten um Geduld.
22.10.2025: Statt freudige Erwartungen ein böses Erwachen
(Dülmen) Anstatt eine BRH-Senioren-Gruppe zu den Wildpferden nach Dülmen zu begleiten, musste die erprobte Tourleiterin Karin Olschewski etwas erleben, was ihr in allen Jahren Tourleitung für den Seniorenverband BRH noch nie passiert war: Es kam kein Bus und es kamen auch kaum Teilnehmer...
Was war passiert? Am 6. Oktober 25 wurden insgesamt fünf Vorstandsmitglieder um den bis dahin Vorsitzenden "Hartmut B." von einer außerordentlichen Mitgliederversammlung wegen verbandsschädigenden Verhaltens aller Ämter enthoben und ihnen zudem jede weitere Tätigkeit im Namen des Seniorenverband BRH Euskirchen untersagt. Zudem wurde „Hartmut B.“ anschließend zweimal aufgefordert, alle noch in seiner Obhut befindlichen BRH-eigenen Unterlagen herauszugeben. Die ihm gesetzte Frist ließ der Betroffene ohne Reaktion unbeantwortet verstreichen. Das war der Startschuss für ein böses Erwachen in einer realen Welt. Unsere Senioren waren: Aufgeschlagen in der Wirklichkeit!
Zwar hatte zuvor noch der BRH die Voraussetzung dafür geschaffen, dass in alter bewährter personeller Besetzung alle Touren 25 durchgeführt werden konnten, doch zum ersten Veranstaltungstag, dem Austritt zu den Dülmener Wildpferden, hatte dann Tourleiterin Karin Olschewski keinen Zugriff auf eine Teilnehmerliste für die von ihr organisierten Fahrt und auch keine Vertragsunterlagen zwischen dem BRH und den Partnern des Ausflugsziels und Busunternehmen Dardenne.
Zudem hatte zuvor noch „Hartmut B.“ schriftlich per E-Mail bei Busunternehmer Dardenne die Dülmen-Tour zu storniert und mithilfe seiner ebenfalls aus dem BRH ausgeschlossenen Mitstreiter telefonisch die reisewilligen Seniorinnen und Senioren unter fadenscheinigen Gründen informiert, dass die von ihnen gebuchte und bereits bezahlte Tour nicht stattfinden würde.
Das war dann der Startschuss zu „Urlaub ohne Koffer, mal anders!“ Ganz viele Seniorinnen und Senioren hatten offensichtlich der Info geglaubt. Das traurige Ende hieß dann: „Statt freudiges Erwartungen, ein böses Erwachen!“ Zumindest für jene Tourteilnehmer, die dennoch den Weg zur Busabfahrt gefunden hatten und von Karin Olschewski - die als verantwortliche BRH- Vertreterin natürlich auch vor Ort war - aufgeklärt wurden. Angesprochen wurde dabei auch die Frage, wer den Geschädigten nun den finanziellen Ausfall erstattet. Das wird wohl ein dickes Ende geben, der Frust so manchen Seniors wird verständlich sein.
Ein böses Erwachen für alle Seniorinnen und Senioren also, wenn diese den BRH als Veranstalter der Tour um Rückerstattung ihres Teilnehmerbetrages ansprechen bzw. anschreiben werden. Der Seniorenverband BRH, auch vertreten durch Karin Olschewski als verantwortliche Tourleiterin, war zur Abreisezeit am Abreiseort, also war bis zuletzt im Einsatz für die Durchführung der Tour. Noch einmal ganz deutlich: Von Seiten des Seniorenverband BRH hatte niemand zu irgendeinem Zeitpunkt vorgehabt, diesen Ausflug, der im Reiseheft und im Internet auf der BRH-Homepage entsprechend angekündigt war, ausfallen zu lassen oder gar abzusagen. Von Seiten des BRH und Tourleiterin Karin Olschewski hätte sie planmäßig stattfinden können und auch sollen.
Was zu bedauern ist: Einzig durch den Eingriff von "Hartmut B." und seinen Helfern wurde den Seniorinnen und Senioren die Freude auf einen schönen Tag "Urlaub ohne Koffer" verdorben.
Mal ganz abgesehen vom Image-Schaden für den Seniorenverband: Wenn jetzt Betroffene zumindest ihren finanziellen Ausfall zurückhaben wollen, sollten sie sich an den Verursacher des Tourausfalls, nämlich "Hartmut B.", wenden, denn dieser dürfte unserer Einschätzung nach für diesen bewusst herbeigeführten Schaden in voller Höhe haften.
11.10.2025: Im Heilbad märchenhaften Lichterglanz erlebt
Bad Neuenahr, die bekannte Stadt des Landkreises Ahrweiler in Rheinland-Pfalz, war diesmal Gastgeber bei einer frühabendlichen Tour „Urlaub ohne Koffer“. Das staatlich anerkannte Heilbad - einst auch bekannt geworden durch die beliebten Uferlichter - war dafür gerüstet, denn der Kurpark bot dazu - in einen märchenhaften Lichterglanz ausgestattet - ein riesiges Eventgelände.
„Klangwellen“ luden wieder einmal ein. Und geboten wurde einiges. Zum Beispiel die gigantischen Fontänen, die über 30 Meter in den frühen Nachthimmel schossen, Musikstücke, die selbst Pop Platz ließen, sowie erstaunlich sehenswerte Farbenspiele aus Licht- und Lasereffekten.
Einziger Wermutstropfen: Die Klangstärke der „super show“. So ließ eine Besucherin wissen: „Es war ein tolles Programm, gut organisiert. Einzig: Die Beschallung war extrem laut!“ Aber, da gab es ja dann auch noch den Feinschmecker-Tempel Bad Neuenahr. Noch einmal die Teilnehmerin: „Essen und Trinken, alles bestens!“
Der Seniorenverband BRH war bereits früher häufiger in Bad Neuenahr zu Gast, zuletzt wohl noch 2017, als die Senioren es sich unter schönen weißen Pagodenzelten mit Glühwein von Ahrwinzern sowie mitten in Kunsthandwerk im Kurpark gemütlich machten. Diesmal war es ähnlich schön, als sich viele Senioren auf eine bezaubernde Reise auf den Weg an die Ahr machten, um beim perfekten Erlebnis wunderbare Momente bei den Neuenahrer Klangwelle zu erleben.
September 2025: Mit wachem Blick und guter Kamera unterwegs: Im Naturschutzgebiet Bürvenicher Berg
(Kreis Euskirchen/E.S.) „Naturschutzgebiet Bürvenicher Berg: Bei klarem Wetter hat man eine tolle Sicht über die Eifel“, berichtet uns unser Senior Eberhard Städtler und liefert uns gleich verständliche Erläuterungen dazu.
Es wird uns versprochen: „Wer hier mit offenen Augen unterwegs ist, kann hier einiges an Pflanzen, Tieren und Insekten entdecken.“ Hier bei Zülpich kaufte die NRW-Stiftung mehrere Grundstücke, die nun naturverträglich bewirtschaftet werden und eine bemerkenswerte Artenvielfalt entwickelt haben.
Für unseren berichtenden Senior, der für uns wieder einmal mit der Kamera unterwegs war, spielt der Bürvenicher Berg in der Börde bei Zülpich „eine ganz besondere Rolle“. Das Gebiet ist Naturschutzgebiet, über diesen Bürvenicher Berg führt auch der Eifelsteig. Mit rd. 300 m über NN ist übrigens der Bürvenicher Berg der höchste Punkt der Stadt Zülpich. Weit reicht der Blick über den Südostzipfel der Niederrheinischen Bucht, die Zülpicher Börde bis hin zum Siebengebirge, dem Stockert mit seinem Radioteleskop und zum Michelsberg.
Die trockenen, leicht erwärmbaren Kalkbänke machen den Bürvenicher Berg im Frühjahr zu einem Refugium für Küchenschellen und später im Jahr für seltene Orchideenarten und Wiesenblumen.
Um all das zu erleben und zu sehen und für uns zu berichten, fährt unser Senior regelmäßig – manchmal jede Woche – dorthin und umwandert das Gebiet.
Heute möchte er drei Punkte herausstellen und mit einem Fotos beschreiben.
* Das Vorkommen der Kuhschellen im März jeden Jahres auf Foto 1.
* Im April und Mai die vielen wilden Orchideen. Foto 2 zeigt die Bienenragwurz und Foto 3 die ganz seltene Pyramidenorchidee.
* Bei besonders schönem Wetter hat man den Blick auf den Ort Berg mit der Burg Berg, die seit dem 12. Jahrhundert besteht Foto 4.
* Hier konnte er auch vor vielen Jahren zum ersten Mal den Schmetterling „Russischer Bär“ einfangen Foto 5.
Bildergalerie:
Im Naturschutzgebiet Bürvenicher Berg
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Unser Portrait: Zur Person von Eberhard Städtler
Zu unserem Beitragsverfasser des Themas „Bürvenicher Naturschutzgebiet“, der sich in der Vergangenheit schon häufiger auf unserer BRH-Hompage vorgestellt hat, ist in einem Portrait zu sagen:
In seiner beruflichen Tätigkeit zwischen 1985 und 2002 für das Land Nordrhein-Westfalen hatte er u.a. drei größere Projekte betreut und fotografisch begleitet. Das waren:[nbsp]
- Die Wiederherstellung der Durchgängigkeit der Sieg an Hindernissen im Gewässer für Wanderfische, insbesondere den Lachs.
- Ökologische Begleitung des Baus der ICE Strecke Köln – Frankfurt im Bereich der Siegaue.
- Ausweisung der Siegaue als Naturschutzgebiet auf einer Länge von 75 km von der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz bis zur Mündung in den Rhein.
Dabei war Sinn der fotografischen Begleitung, durch Veröffentlichungen, Ausstellungen und Presseinfos den Bürgern diese Maßnahmen zu erklären. Auf diesem Gebiet erbrachte er ganz besondere Leistungen, wofür ihm dann auch 2007 den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland, das Bundesverdienstkreuz verliehen wurde.
Nach seiner Pensionierung 2002 hat er noch etwa zehn Jahre auf Bundesebene die Ausbildung zum Wasserbauer – Facharbeiter – und die Ausbildung zum Wasserbaumeister ehrenamtlich betreut. Daneben konnte er sich mit fotografischen Dokumentationen der Eifel beschäftigen und viele Fotos anfertigen. So hat er in der Eifelzeitschrift über Schmetterlinge, Orchideen, Enziane und Blühstreifen berichtet. Inzwischen macht er regelmäßig ppt-Präsentationen und Presseinfos über die besonderen Vorkommen von Pflanzen, Insekten, Schmetterlingen und Landschaften. In vielen seiner letzten Beiträge und Fotopräsentationen hat er immer wieder den Text des Dichters Hermann Hesse verwendet. Er sage einfach alles über das Verhältnis des Menschen zur Natur.
Der Dichter Hermann Hesse schrieb 1936 über die Natur in einem seiner Bücher:
„Alles Sichtbare ist Ausdruck, alle Natur ist Bild, ist Sprache und farbige Hieroglyphenschrift.
Wir sind heute, trotz einer hoch entwickelten Naturwissenschaft, für das eigentliche Schauen nicht eben gut vorbereitet und erzogen und stehen überhaupt mit der Natur eher auf dem Kriegsfuß.
Der Sinn für die Sprache der Natur, welche das zeugende Leben überall zeigt, und der Drang nach irgendeiner Deutung dieser Sprache, der Drang nach Antwort ist so alt wie der Mensch. Hinter all den Geburten, eines Schöpfers hinter all den Geschöpfen, dieser wunderbare Urtrieb des Menschen führt zu den Geheimnissen der Anfänge zurück.“
16. September 2025: Nur der Henseler kam erst abends...
Der BRH wieder im „Urlaub ohne Koffer“
(Köln) Selbst den Nachtisch in der bekannten Kölner „MOTO59- FOODGARAGE“ hatte Volker Lohmeyer nicht vergessen, als er die Vorbereitungen der BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ plante, die die Senioren des BRH jetzt zu den MMC-Studios und MOTORWORLD und dem alten Flughafen Butzweilerhof nach Köln, Ossendorf führte...
Und schon bei den Vorbereitungen hatte der engagierte Tourleiter Volker sofort gemerkt, dass das eine überaus interessante Tour in die rheinische Nachbarschaft wird. So hatte beispielsweise schon bei der Anmeldung Unternehmer Falk Hennig aus dem Bushaus „Dardenne“ angesichts der Attraktivität sofort entschieden: „Die Tour fahre ich!“
Und so war man dann auch tatsächlich erwartungsfroh fast einen ganzen Tag auf dem ehemaligen Gelände, das die “alten“ Euskirchener auch noch als „de Butz“ (Anm.: Butzweiler Hof) kennen und erlebten dort hoch interessante und erlebnisreiche Stunden.
Besucht wurden zunächst die bekannten MMC-Studios, ein führender Produktionsstandort für Film und TV. Und bekannt durch viele Fernseh-Shows, TV-Serien und Kinospielfilme auf höchstem Standard. Geführt durch einen sachkundigen Guide, vielleicht für die große Gruppe etwas zu wenig. Dennoch gelang es dem einen oder anderen unserer Besucher, exklusive Einblicke hinter die Kulissen zu riskieren. Die Studioatmosphäre begeisterte jedenfalls auch unsere Teilnehmer. Einem entfuhr es auf der Suche nach einem TV-Star enttäuscht: „Nur Starkoch Steffen Henseler kam erst abends….!“
Und es folgte ja noch MOTORWORLD, auch diese Einrichtung faszinierte, selbst wenn man sich nicht als ein männlicher Fan des Motorsports präsentierte. Selbst Frauen waren davon angetan. Von Teilnehmerin Anna Scholl haben wir hier eingefangen: „Schon interessant, viele Flitzer, aber auch heftige Preise.“
Oldtimer und Youngtimer: Es folgte beim Rundgang ein Highlight nach dem anderen. Schließlich ist die MOTORWORLD in Köln auch die Heimat der „Privaten Michael Schumacher Sammlung“: Vom Kart über die Formel Ford und Formel 3 bis in die Königsklasse des Motorsports mit zahlreichen Erinnerungsstücken, Trophäen und Trophäen, selbst Briefe und Dokumente waren zu sehen, die „unser“ siebenmaliger Formel-1-Weltmeister hier aufbewahrt. Jetzt wissen unsere Senioren, warum Schumacher damals mit seinen Erfolgen gewiss im Rheinland einen wahren F1-Boom auslöste.
Bildergalerie:
Die Bilder wurden von den MMC Studios, der Motorworld und der Moto Foodgarage
über deren Homepages zur Verfügung gestellt.
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Dann galt noch „Umsetzen“, es folgte der eingangs erwähnte Mittagstisch in der „Foodgarage“, selbst „Gourmets“ versicherten: Das Essen war sehr gut.
Nachmittags hieß es noch “Auf in eine besondere Freizeit“, es folgte eine Freizeit am Rheinufer und auf dem Rhein, als es hieß: „Leinen los!“ Mit dem Flusskreuzfahrtschiff „MS Rheinmelodie“ ging es zur Panoramafahrt, ab den Anlegestellen im Herzen der Altstadt, dem Konrad-Adenauer-Ufer in unmittelbarer Nachbarschaft des Kölner Hauptbahnhofs und des Musical Dome. Mit einem einmaligen Blick auf den weltberühmten Kölner Dom und die Altstadt, vorbei am Schokoladen-Museum. So schloss wieder einmal ein ereignisreicher Seniorentag des Seniorenverbandes BRH Euskirchen...
September 2025: Eine BRH-Seniorin ließ uns am Urlaub teilnehmen
(Bayern) Die Sommerzeit scheint vorbei, der September ist da und das heißt für Senioren oft: Herbst ist Urlaubszeit...
So geht es auch unserer bewährten BRH-Tourleiterin Karin Olschewski, die uns Eindrücke aus ihrer Urlaubszeit in Bayern schenkte und die wir gerne weitervermitteln.
So erlebte sie diesmal den bekannten Almabtrieb in Oberstdorf - leider nicht unmittelbar - mit. Rund 1.000 Rinder kehrten von verschiedenen Alpen zurück ins Tal, von den Urlaubern und Besuchern erwartet, begleitet von traditioneller Blasmusik, Allgäuer Bier und der bekannten traditionellen Scheidwurst.
„Schick uns von dem bunten Treiben, den gekränzten Kühen und tönenden Schellen ein Foto, mindestens den Kopf eines Großtiers,“ hatten wir die Urlauberin gebeten und sie bewies Humor: Fotos von Kühen, festgehalten auf den Bergtouren, bekamen wir in Hülle und Fülle... Warum keins vom Almabtrieb in den Straßen von Oberstdorf dabei war, verriet sie uns dann doch: „Wir haben den Oberstdorfer Almabtritt leider total verpasst!“
Dafür war aber der Stopp mit einem bekannten Scheidwurst-Essen auf einer Bergetappe dann doch dabei…
Bildergalerie:
Fotogrüße kamen aus dem Urlaub von unserer bewährten BRH-Tourleiterin Karin Olschewski (re),
die mit Freundin Margret auf der Suche nach dem Almabtrieb war.
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Nur am Rande: Es waren herrliche Tage in Allgäuer Natur, aber oft keine reine erholsame Seniorenreise für Junggebliebene. Und dennoch: Alle Erlebnisse im Allgäu teilten sich die wundervollen Eigenschaften: Große Urlaubslust, oft Neugier und eine besondere Offenheit der bayerischen Gastgeber. Hin und wieder keinesfalls als ein entspannter Wellness-Aufenthalt. So ließ so manche Bergtour bei diesem herrlichen Freizeitangebot einen Fitnesslevel unberücksichtigt. Aber mit einem bekannten Bärwurz wurde stets auf eine gute Balance zwischen Aktivitäten und freudiger Erholung geachtet.
Es wurde übrigens nicht nur Oberstdorf besucht, beliebte weiter Reiseziele wie rund um Oberstdorf, im Kleinwalsertal, Memmingen und Kempten, um nur einige Orte zu nennen, waren auf den Ferientagen für unsere Seniorin zugeschnitten, heißt: wurden besucht. Übrigens versprach die Rheinländerin Olschewski den Gastgebern zum nächsten Viehscheid (Almabtrieb) in Oberstdorf am 12. September 2026 „Da simmer wedde dabei…!“
3. September 2025: Brüssel war wieder eine Reise wert
Foto: © European Parliament 2025
Zur Erinnerung: Brüssel war wieder eine Reise wert
(Brüssel) Mit einer vollbesetzten Busmannschaft klopften die Euskirchener Senioren des Seniorenverband BRH wieder einmal beim Europaparlament in der Europastadt Brüssel an. Gastgeber war diesmal die für Euskirchen zuständige Vizepräsidentin des europäischen Parlaments, Sabine Verheyen.
Diese Fahrt wurde im Vorhinein meisterhaft organisiert und perfekt koordiniert von Volker Lohmeyer und so war es wohl keine Frage, dass der „Urlaubstag ohne Koffer“ wieder einmal ein voller Erfolg für alle Teilnehmer wurde.
Die ehemalige Bürgermeisterin der Stadt Aachen, Verheyen, erwies sich als eine gute Gastgeberin, wie die BRH-Gruppe bald feststellte. Sie stand den Besuchern nicht nur eine Stunde zum aktuellen Dialog zur Verfügung, sondern ließ auch die persönliche Referentin, Genia Razumkova, die Gruppe beim Rundgang durch das große Haus ständig sachkundig begleiten.
Gerade diese Begleitung wurde von den Senioren als sehr positiv, informativ und wohltuend empfunden. Und „als besonders beachtlich“ wurde aufgenommen und festgehalten: Die junge Dame war nämlich – so wurde die Vorstellung verstanden – erst vor einigen Jahren aus der Ukraine gekommen, sprach aber schon perfekt Deutsch.
Der Besuch im „Hohen Haus“ fand also einen reibungslosen Ablauf mit hochinteressanten Informationen, was dann noch durch das interessante Gespräch mit der Abgeordneten Verheyen getoppt wurde.
Bleibt noch zu erwähnen, dass die Gruppe in der hauseigenen Kantine gut speisen konnte und anschließend noch eine kleine Stadtbesichtigung „auf eigene Faust“ erwartete. Auch hier großartige Eindrücke, nicht nur vom prallen Leben rund um den „Grand Place“, dem Herzstück der Weltstadt. Und da war noch die Feststellung:...dass man großes Interesse an echten belgischen Pralinen fand...
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Eindrücke aus Brüssel
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Nicht vergessen darf sein: Großes Lob für den Busfahrer „Klaus“ aus dem Haus Dardenne. Wie der Fahrkünstler den großen Bus durch das Häusermeer von Brüssel steuerte, fand schon höchste Achtung und Anerkennung der Mitreisenden.
Mitfahrer Otmar Tuppi fasste für uns diesen BRH-Tourtag „Urlaub ohne Koffer“ für uns so zusammen: „Die BRH-Tour war eine schöne Sache, wir durften eine gelungene hochinteressante Fahrt erleben.“
Auch Europa-Abgeordnete Verheyen meldete sich schon beim BRH, die sich sehr über den Austausch mit der BRH-Seniorengruppe des BRH gefreut hatte. Das Gespräch mit unseren BRH-Senioren habe ihr viel Freude bereitet. Solch ein direkter Kontakt zu den Besuchern liege ihr stets besonders am Herzen. „Ihre Gruppe war sehr interessiert und aufgeschlossen, und es entstand ein lebendiger und angenehmer Austausch!“
27. August 2025: Bad Spa und Abtei Stavelot
Mit Tourenleiterin Karin Olschewski im belgischen Spa
Euskirchen: Eine über 50-köpfige Senioren-Reisegruppe war mit Tourenleiterin Karin Olschewski unterwegs. Ziel war das Bad Spa im Tal des Wayai.
Die belgische Stadt ist mit Eupen, Monschau und Malmedy einer der Eckpunkte des Hohen Venns. Die Senioren waren einen Tag lang auf den Spuren der bekannten Quellen, die schon in römischer Zeit unter Plinius dem Älteren bekannt gewesen sein sollen.
Die Euskirchener Besucher hatten zudem ihre Freude an dem systematisch architektonischen Ausbau des weltbekannten Kurbades. Auf der Anreise hatte man sich auch einen Stopp in der Abtei Stavelot gegönnt.
10.-13.06.2025: Mehrtagesfahrt an den Jadebusen
Bi uns het dat Moin
Vom 10. Bis 13. Juni fand die bei den Senioren besonders beliebte Mehrtagesfahrt des Seniorenverbandes BRH statt, die dementsprechend auch schon sehr schnell nach der Ankündigung ausgebucht war. Dieses Mal ging es an die Nordsee, und zwar in das Städtchen Varel am Jadebusen.
Ziemlich früh morgens ging es am Dienstag, den 10. Juni, los. Treffpunkt war wie bei allen Fahrten des BRH der Charleviller Platz, und bei bestem Wetter ging die Reise auch – begleitet vom Vorsitzenden Hartmut Behrendt, der stellvertretenden Vorsitzenden Iris Heller und der Schatzmeisterin Stefanie Behrendt – pünktlich los. Die Teilnehmer, denen es gelungen war, einen der begehrten Plätze zu ergattern, waren bester Laune und voller Vorfreude auf die nächsten vier Tage.
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Die BRH Reisegruppe auf Mehrtagesfahrt zum Jadebusen
Fotos: Hartmut Behrendt - Klick auf's Bild = Großbild
Schon die Anreise führte direkt zu der ersten Sehenswürdigkeit. Bei einem Zwischenstopp in Nordkirchen wurde das Schloss Nordkirchen besichtigt, das man auch das „Westfälische Versailles“ nennt und das seit vielen Jahre auch als Fachhochschule für die Finanzverwaltung genutzt wird. Bei einer Führung wurde viel Wissenswertes erklärt, und anschließend gab es noch ausreichend Zeit, den wirklich an Versailles erinnernden herrlichen Garten zu erkunden, bevor es dann weiter zum Zielort Varel ging, wo der Tag mit einem gemeinsamen Abendessen und einem gemütlichen Beisammensein zu Ende ging.
Am nächsten Tag machten die Teilnehmer einen Ausflug nach Bremerhaven. Dort wurde zunächst das äußerst interessante Auswandererhaus besichtigt. Nach einem gemeinsamen Mittagessen stand dann der Nachmittag zur freien Verfügung, den man dann etwa für einen Besuch des Klimahauses, der Besichtigung des Hafens oder des U-Bootes oder einfach für einen Stadtbummel und den Besuch einer Eisdiele nutzen konnte.
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Fahrt zum Jadebusen
Fotos: Marlies Rokitta-Liedmann - Klick auf's Bild = Großbild
Bei der Gelegenheit konnte man dann auch das „ostfriesische Grundgesetz“ kennenlernen, dessen siebter Artikel lautet: „Bi uns het dat Moin“. Grüßt in Ostfriesland jemand mit Moin, heißt das übrigens entgegen eines weit verbreiteten Irrglaubens nicht nur "Guten Morgen", sondern kann auch für "Guten Tag", "Guten Abend" oder einfach nur "Hallo" stehen. "Moin" bedeutet so viel wie "angenehm" oder schön", da es vom Ostfriesischen "moi" stammt.
Am dritten Reisetag ging es nach Dangast, von wo aus es nach einer kurzen Stärkung mit leckeren Fischbrötchen auf einer Schifffahrt mit der "Jantje van Dangast" nach Wilhelmshaven ging. Die sehr interessante Hafenrundfahrt in Wilhelmshaven konnten die BRH-Senioren bei Kaffee und Kuchen und strahlendem Wetter genießen.
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Fahrt zum Jadebusen
Fotos: Hartmut Behrendt - Klick auf's Bild = Großbild
Am Freitag war dann schon wieder Abreise. Auch die Rückfahrt wurde wieder genutzt, um noch etwas Neues erleben zu können. Es gab einen mehrstündigen Zwischenstopp in Münster. Hier konnten die Senioren dann je nach Interesse den wirklich sehr beeindruckenden Dom besichtigen, einen Spaziergang entlang des Aasees machen, durch die sehr schöne Altstadt bummeln oder bei herrlichem Wetter die Cafés, Restaurants oder Eisdielen aufsuchen. Auch das eine oder andere Souvenir oder Mitbringsel von dieser insgesamt sehr gelungenen Fahrt konnte noch in letzter Minute in einem der vielen einladenden Geschäfte erworben werden.
Am Ende des Tages waren sich alle Teilnehmer bei der Rückkunft in Euskirchen sicher, dass das eine rundherum gelungene Fahrt war und sie gerne auch noch etwas länger geblieben wären.
1. Juni 2025: Drehorgelfest in Linz am Rhein
Senioren durften beim Wunschlied „Viva Colonia“ mitsingen und schunkeln
(Linz) „Wiederholung ist die Mutter des Lernens, der Vater des Handelns und damit der Architekt des Erfolgs.“ So sagt man unter Fachleuten und BRH-Chef Hartmut Behrendt sagte sich: „Lassen wir es nochmal machen….!“
Also machte sich Tourleiter Behrendt nach dem Vorjahreserfolg wieder mit einem von Falk Henning gesteuerten und auch mit erwartungsfrohen Senioren besetzten Bus zum internationalen Drehorgelfestival von Linz am Rhein auf. Und genoss wieder einmal live das erlebnisreiche Bild der „Bunten Stadt am Rhein“.
Der Rhein ist ohnehin rund um den Drachenfels immer einen Tagesausflug wert. Ein Spaziergang am Rhein entlang, ein entspannter Stopp im Café bei Kaffee und Kuchen – egal, man ist immer mitten drin und auch dabei. Zudem locken Biergärten, Fähren und Kioske mit Sonne und besonderer Gastfreundschaft die BRH-Senioren an. Ja, man liest richtig: Entgegen aller Prognosen konnten die BRH-Senioren bei gutem Wetter ihren Tagesausflug genießen.
Zudem bot Linz diesmal eine Besonderheit: Man konnte den verschiedenen Klängen, die so ein internationales Drehorgelfest bietet, an fast allen Ecken und auf den vielen Plätzen lauschen. Es waren volkstümliche Töne von den „Leierkastenmännern“, die bei den Musikdarbietungen auch „Frauen“ sein durften. Sie lieferten nostalgische Auftritte mit oft besonders persönlicher Note.
Für die älteren Menschen wurde spürbar die Tradition des Drehorgelspiels zu neuem Leben erweckt. Oft sorgte in den alten Kästen versteckte moderne Technik mit ausgefeilten Pfeifenwerken für ein neues Klangerlebnis.
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Drehorgelfest Linz am Rhein
Fotos: Hartmut Behrendt - Klick auf's Bild = Großbild
Von der BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ kann man also berichten, dass alle begeistert waren, auch – weil so mancher sogar Musikwünsche äußern durfte ... und mitmachte. So zum Beispiel beim Wunschlied „Viva Colonia“ wurde kräftigst mitgesungen und sogar geschunkelt.
Die abschließende Fahrt bei bestem Wetter mit dem Schiff den Rhein runter, war ein krönender Abschluss. Mit bester Laune ging es wieder nach Hause. Dazu gab es eine Bestnote für große Zufriedenheit mit dem Busfahrer Falk Henkel. Ein Senior brachte es auf den Punkt: „Es war richtig toll, das erleben zu können, dabei zu sein!“
Die Foto-Galerie hat uns BRH-Vorsitzender Behrendt mitgebracht.
30. Mai 2025: "Siegfriedsspektakel" in Xanten
Der BRH hat bei strahlendem Wetter eine Fahrt nach Xanten zum Siegfriedspektakel unternommen. Es gab Ritterspiele, feuerspeiende Drachen, Umzüge, mittelalterliche Musik und Verkaufsstände zu bewundern.
Auch die Stadt Xanten selbst ist sehr sehenswert und lädt zum Bummeln oder einem Besuch im archäologischen Park ein.
Nach einem erlebnisreichen Tag kehrten die Mitreisenden abends mit vielen Eindrücken nach Euskirchen zurück.
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Siegfriedsspektakel in Xanten
Fotos: Marlies Rokitta-Liedmann - Klick auf's Bild = Großbild
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Siegfriedsspektakel in Xanten
Fotos: Hartmut Behrendt - Klick auf's Bild = Großbild
9. Mai 2025: Besuch in Maastricht und im Spargelhof Hensgens
Seniorenverband BRH: Mit allen hundert Mann...
(Selfkant) Man kann ja mal darüber sprechen: Ist das jährliche Spargelessen mit dem Seniorenverband BRH ein echter Programm-Klassiker? Als typische Merkmale eines Klassikers können nämlich gelten: Überregionale Bekanntheit, gewisser Traditionswert, hoher Wiedererkennungswert, von höchster Qualität, Klasse und Rang. Das alles bringt nämlich, wenn – wie diesmal wieder – Tourleiterinnen Karin Olschewski und Birgit Lorbach zum Spargelessen in die Selfkant reisen.
„Mit allen hundert Mann….“ hieß es also, als die beiden Busfahrer Falk und Bob aus dem Hause Bus–Dardenne zum Einsteigen in bis auf den letzten Platz gefüllte zwei große Busse riefen und die Teilnehmer „Urlaub ohne Koffer“ erst in Maastricht wieder „los“ließen.
Das holländische Maastricht, die wirklich sehenswerte Universitätsstadt im äußersten Süden der Niederlande, war also das erste Ziel und die Stadt - schon oft Ziel des BRH Euskirchen – hielt wieder, was sie versprach: Mittelalterliche Architektur, lebendige Kulturszene, kopfsteingepflasterte Altstadt, das Ufer der Maas, die durch die Stadtmitte fließt. „Maastricht ist eine schöne Stadt“, stellten die Senioren fest: Man kann nicht nur gut einkaufen, die Innenstadt hat viel mehr zu bieten.
Und in der Tat: Das Stadtzentrum von Maastricht hat eine reiche römische Geschichte, ist voller Atmosphäre und Geselligkeit und voller versteckten Schätzen, die es zu entdecken gilt. Zur Erinnerung: Auch mit internationalem Flair. Nicht umsonst wurde hier 1992 die Europäische Union gegründet.
Die Senioren hatten nur Besuchsstunden, sie hätten eigentlich drei Tage gebraucht, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Tourleiterin Karin wurde noch ein weiteres Augenmerk herausgelockt: „Den Hobbyschneiderinnen öffnete sich das Herz beim Anblick dieser vielfältigen Stoffauswahl.“
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Fotos 1-32: Maastricht
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild
Fotos 01 bis 05: Impressionen vom Wochenmarkt hinter dem Rathaus
Foto 06: Fassaden in der Spilstraat
Fotos 07 bis 10: Buchhandel "Dominicanen" in einer entwidmeten mittelalterlichen Kirche
Fotos 11 bis 15: Vrijthof mit der St. Janskirche (links rot) und der Servatius-Basilika (rechts) leider mit Kirmesfahrgeschäften im Vordergrund
Fotos 16 bis 18: auf dem Weg zur Touristenzentrale im mittelalterlichen Gebäude (Foto 18)
Fotos 19 u. 20: bei "Blanche Dael" gibt es die allerbesten, frisch gerösteten Erdnüsse, die noch warm verkauft werden
Fotos 21 bis 27: Liebfrauenbasilika mit der Marienkapelle (Bild 21 u. 27) - eine Romanische Kirche aus dem 11. Jahrhundert - die Marienkapelle ist immer gut besucht
Foto 28: auch immer gut besucht die Außengastronomie auf dem "onze lieve vrouweplein" neben der Liebfrauenbasilika
Fotos 29 bis 32: der "Helpoort" (29) , das "Jekertoren" (30) und der "Onze Lieve Vrouwewal" (31+32), alles historische Teile der alten Mastrichter Stadtmauer in unmittelbarer Nähe zum Busaus- und einstieg
Dann aber gings dann wirklich zum Spargelschmaus in die Selfkant. Die Tourleiterinnen brachten die beiden großen Gruppen zum Spargelhof Hensgens (Havert), wo wieder ein großes Spargelbüffet mit den verschiedensten Speisen und Beilagen wartete Es war nicht nur versprochen, es wurde auch gehalten: Die Auswahl ließ keine Wünsche offen! Und es wurde auch noch ergänzt: „Du darfst essen, soviel du willst“.
Bildergalerie:
Fotos 33 bis 54: Spargelhof Hensgens bzw. "Juppis Hof" -
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild
Von links:
Das bewährte Team des BRH und der Firma Dardenne war für die Spargel-Tour im Einsatz:
Tourleiterinnen Birgit Lorbach und Karin Olschewski, Busfahrer "Bob" und Falk Henkel, dazwischen
BRH-Vorsitzender Hartmut Behrendt.
Foto: Volker Lohmeyer
Von dieser Reiseroute waren dann alle begeistert, sie hatten vieles erlebt und trotzdem noch Zeit zum Entspannen und Genießen gehabt. Die BRH-Gäste waren allemal entflammt. “Fahren sie nächstes Jahr wieder?“, war die meistgestellte Frage am Ende des erlebnisreichen Tages, den auch der neue BRH-Vorsitzende Hartmut Behrendt als aktiver Senior mitmachte und sich vom Tagesprogramm sehr angetan zeigte.
Die Fotos der Tour hatte uns wieder dankenswerterweise Volker Lohmeyer mitgebracht.
29. April 2025: Fahrt zum Technikmuseum Sinsheim
„Urlaub ohne Koffer“: Gerne einen weiteren Tag angehängt....
(Sinsheim) „So viel interessante Geschichte und reges Leben, einfach unglaublich! Hier wird jeder fündig, der Interesse rund um das Thema Technik hat, von Autos, Panzern, Dampfmaschinen und Traktoren. Sogar Flugzeuge. Dieses Automuseum ist einfach fantastisch!“
Die Senioren waren mit der BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ diesmal unterwegs in Sinsheim im Nordwesten Baden-Württembergs, nahe bei Heidelberg. Tourleiterin Karin Olschewski hatte mit Busfahrer Bob vom Haus Dardenne das dortige Technik-Museum angesteuert.
Bildergalerie:
Exkursion zum Technikmuseum Sinsheim
Fotos: Karin Olschewski - Klick auf's Bild = Großbild
Diese Einrichtung ist ein 1981 eröffnetes Museum und bietet neben Hauptattraktionen wie zum Beispiel den beiden Überschallflugzeugen Concorde und Tupolew Tu-144 unter anderem eine große Oldtimer- und Autosammlung. Initiator und Gründer war der Unternehmer Eberhard Layher, selbst ein deutscher Erfinder und Konstrukteur, Unternehmer und Sammler von Zeugnissen der Technikgeschichte.
Und was dieser auf die Beine gestellt hat, entlockte den Senioren nur noch erstaunte Ausrufe: „Im Technik-Museum Sinsheim erleben wir das Abenteuer Technik in einer einzigarten Form: Stets unterhaltsam bis aufregend und höchst spannend.“ Natürlich kletterte man auch hier und da mal in einen smarten Rennwagen der Formel I und lief Gefahr, das enge Gehäuse nicht mehr verlassen zu können. Oder stieg mit der Concorde in die Lüfte und klagte schon vor einem Aufstieg angesichts der Schräglage der Maschine über echte Kreislaufprobleme.
Normal benötigt man für den Besuch dieses Museums zwischen drei und vier Stunden, dieTechnikfreaks und Oldtimerliebhaber aus Euskirchen benötigten mehr. Sie hätten am liebsten einen ganzen Tag für diesen Sinsheimer Museumsbesuch eingeplant. Am Abend nach der Rückkehr waren alle noch beeindruckt von dem Erlebten und sich einig: „Die Tour hat sich wirklich gelohnt.“ Am liebsten - so verriet einer - hätte man sogar noch mit einer komfortablen Übernachtung im Hotel Sinsheim einen weiteren Tag angehängt.
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Exkursion zum Technikmuseum Sinsheim
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild
Noch herzlichen Dank: Die Fotos der Tour haben uns Bernd Koherr und Karin Olschewski mitgebracht. Und auch einen Dank an den eingangs erwähnten Busfahrer Bob. Er hatte die Seniorenmannschaft auf der langen Anfahrt bei Rheinböllen mit einer Frühstückspause begeistert sowie mit Kaffee und Leckerlies überrascht.
9. April 2025: Exkursion Flora Köln - Mittagessen Köln-Porz - Flughafen Köln-Bonn
(Euskirchen) „Es war wieder einmal eine wunderschöne Tour, die von Volker Lohmeyer bestens organisiert und betreut wurde,“ bestätigte nach der Rückkehr Teilnehmer Hans-Gerd Ohlerth und führte dazu weiter aus, dass der Besuch der Flora mit ihrer Vielfalt an Pflanzen sehr imposant gewesen sei, insbesondere wenn man wie viele das erste Mal dort war. Und auch die Flughafenbesichtigung über das Außengelände des Flughafens Köln hätten kurzweilige und informative Informationen vermittelt.
Zunächst stand also bei diesem Tag „Urlaub ohne Koffer“ ein Besuch der Kölner Flora an. Ein richtiges Erlebnis, standen doch gerade jetzt sehr viele Tulpen und Narzissen in voller Blüte. Wie aber zu jeder Jahreszeit gab es bereits verblühte Pflanzen und auch solche, die erst später im Jahr ihre volle Pracht entwickeln. Fazit: Jeder Monat ist passend für die Flora!
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Flora Köln (Botanischer Garten)
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Kleiner Wermutstropfen: Leider gab es starke Einschränkungen, z.B. den Totalausfall der immer noch nicht fertig restaurierten Gewächshäuser und drum herum leider auch großräumige Absperrungen, die einige mögliche Rundwege verriegelten und zum Umkehren zwangen. Als „witzig“ wurden darob die Bauschilder an den Gewächshäusern empfunden, die die voraussichtliche Fertigstellung Ende 2022 (!) ankündigten.
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Flora Köln (Botanischer Garten)
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Nach dem Mittagstisch bei den Gastgebern und Eheleuten Katerine und Micha Ovnanian in Köln-Porz im erst kürzlich als Familienbetrieb übernommenen Restaurant „Katerinas Greek Taverne“ gab es einen Hinweis für die Gastroszene Kölns als Tipp der Teilnehmer: „Wir wurden sehr freundlich empfangen und ebenso freundlich und schnell bedient. Das Essen war ohne Ausnahme als sehr lecker, und selbst bei dem als grundsätzlich bestellten Seniorenteller immer noch für viele als zu reichhaltig empfunden worden“.
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Im Restaurant "Katerinas Greek Taverne" in Köln-Porz
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Dann ging es zur nächsten Besuchsadresse: Flughafen Köln-Bonn. Die Mitarbeiterin des Besucherservice am Flughafen, Ariane Peske, nahm die Besucher des BRH am „MeetingPoint“ in Empfang und führte sie dann zunächst zu der Sicherheitsschleuse für Mitarbeiter und Gäste. Ein Teilnehmer: „Wer schon selbst Fluggast war und meinte, dass die Sicherheitsüberprüfung zeitraubend sei, wurde hier nicht enttäuscht. Auch für die Senioren war hier erstmal Geduld angesagt, bis zum Beginn des Programms vergingen erst einmal insgesamt 45 Minuten in den Flughafenbus.
Dann wartete die kurzweilige und souveräne Führung zunächst im Flughafenvorfeld des Terminal 1 mit vielen wissenswerten Zahlen und Werten und wissenswerten Fakten. So erlebte man u.a. ganz nah, wie ein gerade gelandetes Flugzeug in die Parkposition geführt wurde und wie aufwändig die Arbeitsschritte vom Bodenpersonal sind, ehe sich die Türen öffnen und die Passagiere aussteigen dürfen. Sicherheit ist spürbar „oberste Priorität“. Zudem konnte man das Betanken von zwei Fliegern in nächster Nähe beobachten, erfuhren auch wieviel Liter Kerosin in die unterschiedlichen Flugzeugtypen bzw. konkret in deren Tragflächen passen. Das ging von 11.000 über 22.000 bei Airbus Fliegern - bei einer Boeing 747 auch als Jumbo-Jet bekannt - bis zu 220.000 Litern. Letztere sind insbesondere im Frachtflugverkehr bei UPS in Betrieb.
Jede Nacht ohne Ausnahme landen hier elf dieser Jumbos aus den USA voller Pakete für die ganze Welt, einer von ihnen auch gegen 2 Uhr über Euskirchen. In Köln-Bonn betreibt UPS mit Hauptsitz in den USA das größte Auslandsverteilerkreuz außerhalb der USA. Es wurde versichert: Kein Paket bleibt hier. In den riesigen Sortierhallen werden die Pakete ihrer Destination nach neu zusammengestellt und verlassen innerhalb von 24 Stunden in anderen Frachtflugzeugen das Flughafengelände. UPS beschäftigt auf dem Flughafen Köln-Bonn mehr als 2.400 Mitarbeiter im Schichtdienst...und ist nicht alleine. DHL und FedEx betreiben auch hier ihre Frachtverteilerzentren, aber in doch wesentlich kleineren Dimensionen.
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Auf dem Konrad-Adenauer-Flughafen Köln-Bonn
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Bei der Werksfeuerwehr konnten die Teilnehmer nicht nur die mehr als eine Million Euro teuren Speziallöschwagen betrachten, wovon der Flughafen alleine sechs Stück besitzt, sondern erfuhren auch, dass die Spezialfahrzeuge und auch alle übrigen Löschfahrzeuge jeden Tag auf Funktionstüchtigkeit überprüft werden müssen. Es ist eine werkseigene Feuerwehr, die im 24 Stunden Schichtbetrieb a 37 Feuerwehrkräften arbeitet. Die Feststellung der BRH-Besucher: Insgesamt gehören der Flughafenfeuerwehr „leider“ nur drei Frauen an.
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Auf dem Konrad-Adenauer-Flughafen Köln-Bonn
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Grundtenor der Teilnehmer auch auf dieser BRH-Tour: Wir hatten einen schönen und sehr informativen Tag zusammen erlebt! Und es galt noch festzuhalten: Das Wetter war unbeschreiblich schön, sonnig aber trotzdem kühl. Und man hatte beim Reisebus-Unternehmen Dardenne einen „Der Neue“ Oubrahim (sprich: Ubrahim) als sehr freundlichen und sehr guten Fahrer, besonnen und hilfreich beim Ein- und Aussteigen, inklusive Rollator- Verstauung kennengelernt. Das Dankeschön findet sich im Urteil wieder: Wir haben uns alle bei Oubrahim sehr sicher gefühlt.
21. März 2025: Bochumer Eisenbahnmuseum und Stadtführung in Hattingen
BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“: „Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel“
(Bochum/Hattingen) Das Sprichwort, „Wenn Engel reisen, dann lacht der Himmel“, trifft genau auf die BRH-Tour, die mit Tourleiter Volker Lohmeyer zunächst nach Bochum und dann nach Hattingen führte, zu. Die Senioren brachten also Kaiserwetter mit in die Stadt des Ruhrgebiets und waren zunächst zu Gast im Eisenbahnmuseum Bochum.
Das Eisenbahnmuseum wurde auf dem Gelände des stillgelegten Bahnbetriebswerkes in Dahlhausen von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte gegründet und wird seit 2011 von der Stiftung Eisenbahnmuseum Bochum betrieben. Es ist mit einem Areal von etwa 46.000 m² eines der größten privaten Eisenbahnmuseen Deutschlands.
Im Museum dann bald großes Staunen und viele Stimmen, die über die unerwartet große Anzahl der Exponate und dem sehr guten Restaurationszustand der Loks, Personen- und Güterwaggone begeistert waren. Tourleiter Lohmeyer hält fest: „Damit hatte von denen, die noch nicht hier waren - das war die große Mehrzahl - keiner gerechnet.“ Gerne traf man sich dann zum Gruppenfoto vor dem großen Ringlokschuppen. Auch ein gerne genommenes Foto-Motiv war vor den übermannsgroßen Rädern der Schnellzuglokomotive Baureihe 01. Und großes Interesse galt auch in der letzten Halle dem braunen Speisewagen des berühmten Orient-Express.
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Eisenbahnmuseum und Stadtführung in Hattingen
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild
Nachmittags gehörte dann bei der BRH-Aktion „Urlaub ohne Koffer“ und bei weiterhin herrlichem Sonnenschein das Hauptaugenmerk der Senioren dem malerischen Hattingen, der zweitgrößten Stadt des Ennepe-Ruhr-Kreises. Mit dem Auftakt: Gemeinsames Mittagessen im Restaurant „Lux“ in der Fußgängerzone.
Danach traten dann für zwei Gruppen die Stadtführer Sylvia Zimmermann und Wolfgang Brummund in Aktion. Und es wurde interessant. Sogar so unterhaltsam, dass Tourleiter Lohmeyer noch einmal zu Wort kommt: „Die Stadtführung war so kurzweilig, dass Stadtführerin Zimmermann so viel Spaß mit der Gruppe hatte, dass sie uns erst nach gut neunzig Minuten am Untermarkt entließ. Und die Rückmeldung von der zweiten Gruppe war ähnlich!“
So erlebten die Besucher das Bügeleisenhaus, das Zollhaus, Hattingens kleinstes Haus, das Alte Rathaus, den Kirchplatz mit der St.-Georgs-Kirche und seinen engen Zugängen sowie den "Malerwinkel" mit seinen malerischen Häusern und dem schiefen Turm der St.-Georgs-Kirche, um nur einige Besuchspunkte aufzuzählen. Und trotzdem blieb noch Zeit, für ein „Gutgehen“ im Café „Adele“.
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Eisenbahnmuseum und Stadtführung in Hattingen
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild
Pünktlich und hoch zufrieden war man am frühen Abend zurück Zuhause. Für Tourleiter Lohmeyer war aber immer noch nicht Schluss: Er konnte einer Teilnehmerin noch einen Wunsch erfüllen: Ein Taxi ergattern, das Eintreffen des Fahrzeugs abwarten, um dann die Teilnehmerin im Bewusstsein des guten „Versorgtseins“ zu verabschieden.
Die Bildergalerien von der Tour brachten uns dankenswerter Weise Volker Lohmeyer und Bernd Koherr mit.
März 2025: Frühlingsimpressionen von Eberhard Städtler in Bild und Text
(Eifel) Es ist deutlich bemerkbar: Der Frühling zieht in NRW ein, ein „neuer Frühling“ klopft auch bei uns an. Man sieht wieder die ersten Menschen auf den Straßen, in den Parks und auf Spielplätzen, die sich etwas Gutes tun möchten und ein paar erste warme Sonnenstrahlen genießen wollen. Ja, es geht immer wieder um ein Aufsaugen der Sonne, endlich wird es schrittweise wärmer.
Gott sei Dank: Von echten Kälte-Rekorden ist längst nicht mehr die Rede, sind wir bald meilenweit entfernt. Kälterekorde wie 1942 in Eslohe im Hochsauerlandkreis mit -31 Grad, im Februar 1956 in Bad Sassendorf mit -28 Grad oder gar 1963, als der Rhein zugefroren war, sind Geschichte.
Auch schon vergessen ist die Leverkusener Brücke, als kürzlich erst herabfallendes Eis für Stunden die Autofahrer trafen. Das ist jetzt hoffentlich vorbei. Die Sehnsucht nach frischer Luft, nach ersten richtig warmen Sonnenstrahlen und vielen schönen Momenten wächst Tag für Tag!
Ein August Heinrich Hoffmann von Fallersleben hat es uns einst ins Buch geschrieben und damit auch angesagt: „Der Frühling hat sich eingestellt, wohlan, wer will ihn sehen? Der muss mit mir ins freie Feld, ins grüne Feld nun gehen.“
Senior Eberhard Städtler (87) hat das wörtlich genommen und uns wieder unvergessliche Augenblicke mit der Kamera eingefangen.
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Frühlingserwachen
Fotos: Eberhard Städtler - Klick auf's Bild = Großbild
Die folgenden Kommentare zur Bildergalerie sind von Eberhard Städtler.
Eiskristalle bei Nebel und Frost in der Natur
Fallen die Temperaturen unter null Grad Celsius, bilden sich Eiskristalle auf Blättern und Pflanzen. Dennoch überstehen die winterharten Arten diese Frostphase in der Regel unbeschadet.
In kalten Nächten wachsen oft weit verzweigte Eiskristalle heran. Wie sie entstehen, hängt von den lokalen Gegebenheiten ab. Zwar verlieren Pflanzen im Winter ihre Blütenpracht, dafür sprießen an den trockenen Pflanzenresten filigrane Eiskristalle und bieten einen schönen und interessanten Ersatz.
Zu kleiner Fuchs
Der Schmetterling „Kleiner Fuchs“ gehört zu den 6 Arten, die bei uns überwintern. Bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen schon im Februar kommt er aus seinem Winterversteck, und sucht erste Nahrung auf den Krokussen.
Eisbildung an Fließgewässern durch Spritzwasser
Bei genügend tiefer Temperatur gefriert Spritzwasser z. B. der Erft an Pflanzen, Pflanzenresten und Hölzern im und am Gewässer. Dadurch entstehen diese besonderen Eisgebilde.
Landrat Rosenke 2007
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Zur Erinnerung: Der Pensionär hat 40 Jahre bei der Wasserwirtschaftsverwaltung des Landes NRW als Wasserbauingenieur gearbeitet. Schwerpunkt war der Ausbau und die Unterhaltung der Sieg auf 75 km als Landesgewässer 1. Ordnung. Zusätzlich waren da ökologische Themen und eine Herstellung der Durchgängigkeit der Sieg für Wanderfische wie den Lachs.
Zudem hat er in seinen letzten Dienstjahren beim Bau der schnellen ICE Strecke Köln- Franfurt bis zur Inbetriebnahme der Strecke in 2002 die ökologischen Maßnahmen im Bereich der Sieg betreut und durchgeführt. Dabei wurden alle Themen, die er dienstlich bearbeitet hatte, auch durch Öffentlichkeitsarbeit mit Fotos und Texten begleitet. Bis 2000 mit analogen Fotos und dann digital.
Damit aber nicht genug: Ab 2002 bis 2016 hat er für die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft Fachseminare über Gewässerunterhaltung und Gewässerausbau vorbereitet und durchgeführt.
Parallel dazu war der Senior - 2007 in Anerkennung seiner Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet - als Sachverständiger auf Bundesebene für die Neuerarbeitung des Ausbildungsberufes "Wasserbauer" und daran anschließend für die "Meisterausbildung" tätig.
19. Februar 2025: Wuppertal "schwebend" erlebt
Alles in allem ein gelungener Tag mit viel Zufriedenheit
(Wuppertal) „Unterwegs in Wuppertal!“ hieß es für die BRH-Senioren, die mit Tourleiter Hartmut Behrendt zunächst in eine faszinierende Welt des Wuppertaler „Schwebodroms“ eintauchten. Dieses Schwebebahn-Erlebnis bot eine ganz besondere Schwebefahrt, eine Zeitreise als „Virtual-Reality-Fahrt“ (Anm.: perfekte Illusion einer Zeitreise) durch die absolut lebensecht animierte Großstadt Wuppertal im Jahre 1929.
Selbst die dann anschließende Mittagspause im denkmalgeschützten Gebäude „Wuppertaler Brauhaus“ mit einer zünftigen Brauhausmahlzeit und gutem Brauhausbier war ein Erlebnis. Das Restaurant, ein ehemaliges Schwimmbad aus 1882 stammend, war ursprünglich eins der ersten deutschen Volksbäder und bot gute Gelegenheit, sich über das morgendlich Erlebte „Schwebebahn“ auszutauschen.
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Wuppertal: Schwebebahn und Brauhaus
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Ein weiterer Höhepunkt wartete dann nachmittags noch mit einer Fahrt der Schwebebahn in echt durch Wuppertal, für einige ein wenig aufregend, weil für einige das erste Mal. Also auch ein kleines Abenteuer, erfrischend unkompliziert. Auch bot die Tour für die Senioren ein ganz anderes Fahrgefühl im Vergleich zu dem, was man vom gewohnten öffentlichen Nahverkehr zuhause kennt. Es ruckelte ein wenig, es schaukelte ein wenig mehr. Und - man schwebte manchmal zwölf Meter über der Wupper, dann aber auch acht Meter direkt über der Straße, teilweise ganz eng an den Häuserwänden vorbei.
Teilnehmer Bernd Koherr, von dem eine der Bildergalerien stammt, hielt für uns fest: „Alles in allem ein gelungener Tag mit viel Zufriedenheit.“
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Tagesfahrt nach Wuppertal
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Februar 2025: Karneval für Ältere boomt nicht gerade, aber Ältere machen mit
Münstereifeler Straße in Euskirchen
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(NRW) In einer Welt, die von Krisen und Spannungen erschüttert wird, die mit einem - gefühlt - „menschenverachtenden“ amerikanischen Präsidenten leben muss, erfahren wir Senioren in diesen Tagen ein kurzes Miteinander der Fröhlichkeit. Tausende feiern, schunkeln ... und ältere Menschen stehen nicht abseits, sondern feiern mit ins Glück: Gemeinsam Spaß aben, lachen, sich ein wenig verändern.
Nicht nur in Köln, nein auch von Aachen bis Münster, Bonn bis Düsseldorf geht es in diesen Tagen um einiges närrisch zu. Karneval für Ältere boomt nicht gerade, aber Ältere machen mit: Allerdings Karneval ohne Kater! Die jecke Zeit bringt gute Laune und sorgt für etwas Abwechslung im ansonsten tristen Alltag. Spaß kennt da keine Grenzen, natürlich auch keine
Altersgrenze.
Zum Beispiel beste Stimmung in Köln Die offizielle Eröffnung war schon längst auf dem Alter Markt in der Altstadt. Auf der Bühne standen Bands, Tanzgruppen und natürlich das Dreigestirn.
Mit dem traditionellen Sturm der Frauen auf das Düsseldorfer Rathaus hat der Straßenkarneval in der Landeshauptstadt längst begonnen. Nicht nur die Möhnen übernahmen das Zepter, auch ältere Menschen ließen sich anstecken und feierten in den umliegenden Kneipen der Altstadt: das Motto: "200 Johr - Hütt on wie et wor" - der Düsseldorfer Karneval feiert seinen 200.
An Altweiber fiel in Aachen der Startschuss auf dem zentralen Markt mit einer Open-Air-Veranstaltung und dem Karnevals Korps „Oecher Storm“. Das älteste, berittene Korps in der Kaiserstadt und im Kampf gegen Griesgram und Muckertum.
Der Karneval im benachbarten Erkelenz und Heinsberg verbindet die Menschen durch eine besondere leichte, bunte und fröhliche Art. Längst waren aus dem ganzen Kreis Heinsberg schon Seniorinnen und Senioren nach Immerath in den Kaisersaal gekommen.
Ein ältester Karnevalsnachweis aus Bonn stammt aus dem Jahr 1585 - ist also 440 Jahre alt! Bonn hat folglich ordentlich Übung und die Karnevalisten - ob alt oder jung - heißen auch in der ehemaligen Bundeshauptstadt Jecke oder Narren.
Trüb war bisher das Wetter, gleichwohl waren die Jecken auf dem Markt mit den Tollitäten Prinz Oliver I. und Bonna Maike I. ihrem Motto treu: „Kunterbunt und Tolerant, su senn mir he im Jeckenland“. Mehrfach war zudem der Stadtteil Beuel in ein tanzendes Straßenfest verwandelt. Erwartungsgemäß hatte die Wäscherprinzessin mit ihrem Gefolge das Rathaus erstürmt.
Unsere Rundfahrt für die Senioren, die zuhause bleiben mussten, bringt uns auch nach Bielefeld zum Prinzenpaar des Brackweder Karnevalvereins mit Prinzessin Lucie I., Beilenhoff und Prinz Tom I., Zeitvogel. Das Motto zeigte über die Tage Wirkung: Bremsklötze weg!
Die Narren sind natürlich auch in Münster wieder los. Und das bedeutet: Die Stadt wird zur Partyzone. Vor allem am Alten Ateinweg und in der Jüdefelderstraße haben viele Kneipen und Bars weit geöffnet und laden zum Feiern und Schunkeln ein. Bis in die Nacht hinein wird gefeiert: „Rabitzka, Helau!" Zudem sind die Umzüge in Billerbeck Highlights im Münsterland. Beispiel: Mehrere tausend Besucher haben am Donnerstag den Altweiber-Umzug in Billerbeck mit mehr als 50 Wagen- und Fußgruppen verfolgt.
Letzte Station ist bei den Narren in Dortmund und dann zum Rathaus und Oberbürgermeister Thomas Westphal und auch mit Visite zur Karnevalskirmes auf den großen Plätzen in der Dortmunder City. Rund um den Alten Markt, die Reinoldikirche und die Kleppingstraße wird nun noch bis Aschermittwoch gefeiert.
2025: Karneval auch beim BRH Euskirchen
Auch beim BRH Euskirchen wurde zünftig gefeiert, Vorsitzender Hartmut Behrendt brachte Fotos mit vom Zug-Wegesrand und vom Aufmarsch in der BRH-Verbands-Hochburg „Zur Waage“ auf der Münstereifeler Straße in Euskirchen.
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Karneval beim BRH
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21. Januar 2025: Besuch Aquazoo Düsseldorf und Schloss Benrath
Senioren machten einen Stopp beim Juwel im Süden von Düsseldorf
(Düsseldorf) „Urlaub ohne Koffer“ zog es diesmal in die Landeshauptstadt von NRW: In Düsseldorf tauchten die Senioren zunächst im Aquazoo zu vielen bunten Fischen, Haie, Seepferdchen, Quallen und auch Reptilien ein, erlebten faszinierende Einblicke in verschiedene Lebensräume. In über hundert Aquarien, Terrarien und Großanlagen sind hier 5.000 Tiere aus deutlich über 500 Arten zu Hause.
So lud die sehens- und auch erlebenswerte Einrichtung in Düsseldorf zum Tauchgang in die Welt der Meeresbewohner ein, zeigte den staunenden Besuchern die Welt unter dem Meeresspiegel. Erlaubte zudem der Landbevölkerung einen tiefen Einblick in eine sonst nur schwer einsehbare Unterwasserwelt und erzählte dabei die Geschichte der Entstehung von Leben rund um das Wasser. Tourleiter Hartmut Behrendt nach dem Besuch: „Im Aquazoo waren doch viele sehr angenehm überrascht, von der Vielzahl an Ausstellungsobjekten und Aquarien. Auch die Erklärungen dazu waren sehr interessant dargestellt.“
Die Mittagspause gehörte dann bei überraschend besten Wetterbedingungen dem Besuch der Altstadt mit einem Stopp in der bekannten traditionsreichen Hausbrauerei in der Düsseldorfer Altstadt „Zum Schlüssel“. Die ohnehin beste Laune steigerte sich noch, als es bei reichlich leckerer Brauhauskost und bester Trinkkultur - natürlich dem einen oder anderen Altbier - ein besonderes Ständchen gab: BRH-Vorsitzender Behrendt, am Tag ein Geburtstagkind, ließ es sich nicht nehmen, zu seinem Ehrentag eine Runde zu „schmeißen“. Als Dank und zur Gratulation ließ das gemeinsame „Happy Birthday Ständchen“ nicht auf sich warten.
Der Nachmittag brachte dann einen echten Hingucker: Im Schloss Benrath - einst eine ehemalige Residenz der Kurfürsten von der Pfalz - wandelten die Senioren auf den Spuren des Kurfürsten, bewunderten in kleinen Führungsgruppen das Lustschloss. Einst erbaut von 1755 bis 1773 im Auftrag von Kurfürst Karl Theodor von der Pfalz. Es gab sogar einen kleinen Einblick in das Ensemble von Lustschloss, Jagdpark und Weihern. Was übrigens in der Regel viele Besucher der Landeshauptstadt nicht zu Gesicht bekommen, weil es halt nicht zwischen Bahnhof oder Flughafen und an „Längster Theke der Welt“ liegt.
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Aquazoo Düsseldor und Schloss Benrath
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So bleibt das Juwel im Süden der Stadt oft denen vorbehalten, die - wie die BRH-Senioren - den Weg nach Benrath auf sich nehmen. Es gab interessante weitere Infos: So hat der Kurfürst sein Anwesen zeitlebens nur ein einziges Mal besucht. Er ließ den heutigen Publikumsmagneten im Düsseldorfer Süden rosa streichen. Das Pfirsichblütenrosa - damals war rosa offensichtlich noch keine Frauenfarbe - war angeblich die Lieblingsfarbe von Kurfürst Karl Theodor. Zudem verfügt das Schloss über ein als luxuriös zu bezeichnendes Innenleben, auf mehr als vier Stockwerken findet man acht Treppenhäuser und über achtzig Zimmern, alles vom Feinsten!
Mit gutgelaunten Gästen ging es am späten Nahmittags wieder auf den Heimweg. Die Route fand hier dann mit einer „Sektverkostung“ zum Geburtstag des Tourenleiters einen weiteren Höhepunkt. Es waren einige Flaschen des köstlichen Getränks zur Gestaltung der Rückfahrt in den Wagen geschmuggelt worden. Kein Wunder daher über das Fazit bei der Rückkehr: Es herrschte allerbeste Stimmung und urige Gemütlichkeit.
Geburtstagskind Behrendt: „Alle Gäste haben sich sehr wohlgefühlt und sich herzlichst für diesen gelungenen Tag bedankt.“ Ähnlich sah es auch Teilnehmerin Helena Eschweiler-Orwat: „Also, es war wie immer schön! Dass Hartmut Behrendt just an dem Tag Geburtstag hatte und im Brauhaus die erste Runde ausgab und später im Bus einen Sekt kredenzte, war das bekannte i-Tüpfelchen.“
21. Januar 2025: Nochmal Schloss Benrath - aus anderer Sicht
Rentner sah Schloss Benrath aus anderer Sicht
(Euskirchen) Kritisch sah BRH-Mitglied Dieter Höller unseren Bericht zum Besuch des Schlosses Benrath in Düsseldorf. Darüber sollten wir berichten, das gehört einfach zu einer seriösen Berichterstattung.
Der BRH hatte u.a. von einem Juwel „Schloss Benrath“ berichtet. Das sah der Rentner anders und bemerkte: „Nicht so 'glänzend/strahlend' fand ich das besichtigte Schloss, weit entfernt von 'leuchtender Pracht'!“
Und führte weiter aus: „Nicht nur wegen des fehlenden Tageslichts, wohl aber wegen des fehlenden Mobiliars, welches die 'damalige Zeit' so richtig erlebbar gemacht hätte!“ Ein großer Mangel sei auch gewesen, dass die einzige Toilette im Keller nur über eine Rundtreppe erreichbar war. Dieses sei für viele sehr mühsam gewesen.
Lob aber gab es für den Besuch des Aqua-Zoos. “Da hätte ich noch weitere zwei Stunden bleiben können. Sehr interessant, so gar nicht langweilig.“ Überschwänglich sein Lob: Imposant, von klein bis groß. Tiere, Pflanzen - voll gut präsentiert, ob an Land oder im Wasser. Selbst in der Tiefsee! Selbst mit einem Lichtschalter: Super, in Optik und Präsentation...
19. Januar 2025: Zu Gast im "Contra-Kreis" Bonn
"Weinprobe für Anfänger" Diese Tour machte Lust auf Nachschlag!
(Bonn) Es war ein besonderes Ereignis: Die BRH-Tour „Urlaub ohne Koffer“ machte diesmal einen Stopp in der Kultur, die Senioren waren Gast im Theater, im Bonner-Contra-Kreis. Sie erlebten einen Ort des Genusses, auch einen Ort, um eine Liebesgeschichte spielen zulassen. Keine Frage: Diese Tour machte Lust auf Nachschlag.
Das Contra-Kreis-Theater - 1950 eröffnet - ist das älteste und größte Bonner Privattheater und hat schon seit mehr als fünfzig Jahren seinen Platz neben der Universität. 19 Stufen führen in den inzwischen noblen Theaterraum, der gleichwohl eine ausgesprochen intime Atmosphäre garantiert. Teilnehmer Albert Klinkhammer sah das auch so: „Contra-Kreis ist ohnehin außergewöhnlich durch die kleine ebenerdige Bühne mit Publikum im Halbrund unmittelbar und stimmungsvoll nahe an Bühne und den Schauspielern.“ Zudem machten viele bekannte Schauspieler wie Til Schweiger, Charles Regnier, Harald Leipnitz, Gert Fröbe, Gunther Philipp und Wolfgang Spier hier ihre Bühnenerfahrungen.
Auf der Bühne zeigte der Kreis mit der hinreißend und bezaubernd komischen Komödie "Weinprobe für Anfänger" eine gefühlvolle Geschichte über die Liebe zwischen einem Weinhändler und seiner Kundin. Zu diesem komödiantischen Feuerwerk kommt noch einmal Teilnehmer Klinkhammer zu Wort: „Das Stück bietet leichte und trubelige Unterhaltung, besonders im ersten Aufführungsteil– und überrascht mit Tiefgang nach der Pause.“
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Im "Conta-Kreis-Theater"
Fotos: Hartmut Behrendt - Klick auf's Bild = Großbild
Bild 1: Die gute Laune von Gudrun Utermark, Herrmann Utermark, Andreas Bungart
und Sabine Dorando (vlnr) sprang im Theater sofort auf alle über...
Bild 2: ...und war dann auch von Dauer, alle hatten einen unheimlichen Spaß.
Bild 3: Ein außergewöhnliches Theater: Die kleine ebenerdige Bühne mit Publikum im Halbrund
unmittelbar und stimmungsvoll nahe an Bühne und den Schauspielern.
In Kurzform: Jacques ist geschieden, desillusioniert und betreibt einen schlecht laufenden Weinladen in einer Kleinstadt. Als die lebensbejahende Krankenschwester Hortense seinen Laden betritt, ist sie dennoch sofort fasziniert von Jacques und bucht kurzerhand einen Workshop mit Weinprobe bei ihm. Trotz ihrer gänzlich unterschiedlichen Persönlichkeiten kommen sich die beiden näher, werden in ihrer Liebesbeziehung aber bald vor erhebliche Probleme gestellt.
"Weinprobe für Anfänger" begann übrigens mit einer Prämisse, die man als leidenschaftlicher Weintrinker nur zu gern für wahr halten würde: Eine Flasche Wein am Tag macht noch keinen Alkoholiker. Vorausgesetzt natürlich, dass es sich um einen "großen" Wein handelt, nicht um irgendeinen Fusel. Davon versucht der herzkranke Weinhändler, -kenner und -trinker, dessen Tagespensum eher so bei einer Flasche plus liegt, seinen Arzt zu überzeugen, nachdem er mit einem leichten Herzinfarkt in der Praxis gelandet ist. Er trinke zwar viel, aber nur Gutes………...
Rückkehr aus Bonn noch einen
gemeinsamen Abstecher im heimischen
„Donna Mia“. Foto: Hartmut Behrendt
Von dieser Komödie offensichtlich „beschwipst“ genehmigte sich die Gruppe nach Rückkehr aus Bonn noch einen gemeinsamen Abstecher im heimischen „Loch“ an der Neustraße, bei „Donna Mia“ und der guten Küche wurde der schöne BRH-Tag angemessen gefeiert. Vorsitzender Behrendt fasste zusammen: „Wir haben unheimlich viel Spaß gehabt!“
Dabei wäre beinahe der Tag noch zum Fiasko geworden: Die DB machte wieder für die Anfahrt durch einen überraschenden Zugausfall Probleme. Klinkhammer hält fest: „Unser Tourleiter Behrend hatte es wegen eines Zugausfalls geschafft, ruck-zuck einen Bus zu chartern. Deshalb lief alles wie geplant - man ziehe den Hut!“
