Rückblicke

18. Juni 2019: Hachenburg - die Perle des Westerwaldes

Gruppenfoto vor dem vergoldeten Tor der Burg Hachenburg
Foto: Volker Lohmeyer

Mit viel Witz und etlichen Anekdötchen durch die Privatbrauerei Hachenburg.

(Hachenburg) 25 Grad plus, strahlender Sonnenschein, fast fünfzig gutgelaunte Tagesurlauber und ein interessantes Tagesprogramm – was braucht es mehr für einen spaßigen BRH-Ausflug „Urlaub ohne Koffer“? So konnte diesmal Tourleiter Volker Lohmeyer einmal selbst rückblicken und berichten:

Die Brauereiführung durch die in 5. Generation in Familienhand geführte Privatbrauerei Hachenburg erledigte mit viel Witz und einigen Anekdötchen „Frau Anita“ (mehr will sie nicht preisgeben). Ich will hier keine Schleichwerbung machen, aber Hachenburger Braumeister nehmen für sich das Alleinstellungsmerkmal in Anspruch, ausschließlich Aromahopfen zu verwenden. Der sei um ein Vielfaches teurer, aber eben auch aromatischer als normaler Hopfen. Sei es drum, die Verkostung im Zwickelkeller des selbstgezapften Zwickelbieres in die vorher verteilten und inkludierten Bierseidel hat allen nicht nur Spaß gemacht, sondern offensichtlich allen Teilnehmern gut geschmeckt. Wer alkoholfrei bleiben wollte, wurde durch Anita mit entsprechenden Alternativen aus der Hachenburger Produktion versorgt.

Beeindruckend waren die riesigen Reifefässer, deren Ausmaß in der darunter liegenden Etage in den Edelstahltrichtern nicht annähernd erahnt werden konnte.

Am Ende der Führung, die selbstredend in den für die Ernährungsbetriebe obligatorischen, diesmal blauen Überziehern für die Schuhe erfolgte, wurden wir in den „Schalander“ gebeten. Schalander kommt aus dem dortigen Dialekt und bedeutet Schankraum. Im Schalander war bereits eingedeckt und uns wurde das gebuchte Mittagessen, Schwarzbiergulasch mit hausgemachten Spätzle und Rotkohl serviert. Dazu konnte jeder Teilnehmer seinem Gusto nach ein Brau-Produkt seiner Wahl oder auch mehrere als flüssigen Begleiter ordern.

Anschließend fuhren wir das kurze Stück von der Brauerei in die Innenstadt von Hachenburg, wo wir am „Löwenbrunnen“ unsere Stadtbilderklärerin „Petra Schnell“ trafen. Zur Begrüßung erfuhren wir, dass Frau Schnell halbtags bei der Hachenburger Brauerei beschäftigt ist und die Stadtführungen ebenfalls halbtags durchführt.

Frau Schnell führte uns mit vielen Informationen zur Stadtgeschichte durch ihre geliebte Heimatstadt, die im 2. Weltkrieg von jeglicher Zerstörung verschont geblieben war. Das Wahrzeichen der Stadt, das Stadtschloss, steht normalerweise nicht zur Besichtigung frei. Seit einigen Jahren ist die Deutsche Bundesbank Besitzer des Anwesens und hat dort ihre Hochschule etabliert. Frau Schnell konnte jedoch (auf meine im Vorfeld geäußerte Bitte hin) erreichen, dass wir zumindest das Außengelände des Schlosses besichtigen durften. Um den Lehrbetrieb nicht zu stören, sollten wir uns um verringerte Lautstärke bemühen, was der Gruppe auch sehr gut gelang. Am vergoldeten Eingangstor zum Schlossgarten entstand dann das schöne Gruppenfoto.

Im Anschluss an die 90 minütige Führung konnten die Teilnehmer noch auf eigene Faust das kleine Städtchen erkunden und den ein oder anderen Fleck näher betrachten, den Frau Schnell zuvor nur tangiert hatte. Zur großen Freude des Tourleiters war die BRH Truppe wieder superpünktlich am vereinbarten Treffpunkt, um dann pünktlich um 18.00 Uhr die Heimfahrt mit Jürgen Stolle (Firma Dardenne) die Heimfahrt anzutreten. Um 19.45 Uhr kamen wir in Euskirchen an und gingen mit vielen schönen Bildern und Erinnerungen im Kopf nach Hause.

Soweit der Bericht des Tourleiters. Bleibt nur zu ergänzen, dass die schönen Eindrücke aus den Kameras von Helga und Günter Gymnich sowie Volker Lohmeyer und Bernd Koherr stammen.

Stadtrundgang in Hachenburg
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Häuser in der Judengasse in Hachenburg
Fotos: Helga Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Führung und Mittagessen in der Hachenburger Erlebnis-Brauerei
Fotos: Günter Gymnich - Klick auf's Bild = Großbild

Hachenburg
Fotos: Volker Lohmeyer - Klick auf's Bild = Großbild

Hachenburg
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

4. Juni 2019: Venlo, Spargelhof Pasch, Kölner Altstadt

30 Stangen Spargel pro Person machten schon was her.

(Straelen) „Es war wieder einmal ein wunderschöner Tag mit dem BRH“, zitieren wir Heinz Reul nach der Rückkehr vom Spargelhof Pasch in Straelen am Niederrhein, wohin Tourleiter Klaus Reimer einen vollbesetzten Bus mit der souveränen Busfahrerin „Maria“ (Maria Linden) dirigiert hatte. Und Teilnehmer Peter Goldschmidt weiß zu ergänzen: „Das frisch zubereitete Spargelessen war wieder super (sattmachend). 30 Stangen Spargel pro Person machen schon was her. Auf Wunsch wurde der Überschuss gerne zum Mitnehmen eingepackt, von der zusätzlichen Mitnahmeportion ganz abgesehen.“

Fotos: Peter GOLDSCHMIDT -
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Zuvor war man zunächst noch in Venlo. Das Wetter passte, nur die eingeräumte Aufenthaltszeit war für einige Senioren mit anderthalb Stunden zu knapp bemessen, um Einkäufe zu tätigen und gemütlich einen Kaffee trinken zu können. „Eine Stunde mehr wäre angemessen, eine halbe Stunde früher in Euskirchen abfahren und eine halbe Stunde später beim Paschhof eintreffen“, wurde uns für eine Wiederholung angeraten.

Fotos: Klaus REIMER -
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Und nach dem Spargel&Co ging’s dann auch noch zu einer weiteren "Freizeit" nach Köln. Hier konnte jeder nach seiner Lust und Laune die Zeit verbringen, im Dom, beim Eis oder Bier und einem Bummel durch den großstädtischen Trubel, bevor die Rückfahrt (immer noch satt) angetreten wurde. „Und das Wetter passte immer noch“, meint Peter Goldschmidt, der uns - unterstützt mit Aufnahmen von Heinz Reul und Klaus Reimer - die Fotos zur Erinnerung mitbrachte.

Fotos: Heinz REUL -
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