Rückblicke

30. Juni 2022: Den Rhein aufwärts mit Stopp in Linz

BRH-Senioren zogen zur Bunten Stadt an Rhein

(Euskirchen) Mit der Deutschen Bahn nach Bonn, mit dem Bus zum Rhein und dann ab Alten Zoll an Bord der „Rheinprinzessin“! Mit Tourleiterin Karin Olschewski ging es bei dem BRH-Programm „Urlaub ohne Koffer“ diesmal in die „Bunte Stadt am Rhein“, nach Linz.

Bei „Super-Wetter-Plus“ steuerte der Kapitän das Schiffs stets längsseitig vorbei an einer herrlichen Rheinkulisse, einer der schönsten Stromabschnitte des romantischen Rheins. Da war Unterdeck wenig los, zumal das Schiff auch noch über ein einladendes Sonnendeck verfügte. Also ging‘s weitgehend auf dem gesamten, gut belüfteten Außendeck noch einmal vorbei an dem ehemaligen Bonner Regierungssitz und Regierungsviertel, an Godesberg mit der UN-Organisation, dem Sea-Life-Center in Königsberg, dem Siebengebirge und der Insel Grafenwerth, Rolandseck und Rolandsbogen sowie dem romantischen Weinort Unkel und der Brücke von Remagen zu den Fachwerkhäusern und der Burg von Linz, wo das Brauhaus schon wartete.

Diese schönen Eindrücke der Fahrt auf der Flotte der Bonner Schifffahrt wollten sich die Senioren auf keinen Fall entgehen lassen. "Vor allem, weil die Landschaft so langsam vorbeigleitet", berichtete uns ein Senior. "Das ist einfach um einiges schöner und vor allem gemütlicher, als wenn man mit dem Auto vorbeifährt!"

Auf der Rückfahrt wurde dann auch noch einmal kurz das Konrad-Adenauer-Haus in Rhöndorf gegrüßt, bevor das Schiff in Bonn wieder anlegte und dann die DB wartete, um die Ausflügler trockenen Fußes wieder vor dem angekündigten Unwetter in ihren Heimatort zurückzubringen. Zuvor hatte es das Wetter aber an diesem Tag besonders gut mit den älteren Menschen gemeint. Fazit: Eine weitere BRH-Tour, die großen Anklang gefunden hat.

Die Fotoeindrücke brachte uns BRH-Mitglied Bernd Koherr mit. 

Tagesfahrt nach Linz
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Panorama Rheinufer Bonn
Panorama Rheinufer Bonn kurz nach der Abfahrt - Klick = Großbild
Foto: Bernd Koherr

Juni 2022: Berlin, weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen

(Euskichen/Berlin) Aus einem ruhigen Alltagstrott in den Trubel einer Weltstadt Berlin: Diesen Sprung wagte als Vertreterin des Seniorenverband BRH ein BRH-Mitglied. Und dass es dann auch noch ein gelungenes „Du und Du“ mit dem Bundestagsbageordneten Markus Herbrand (FDP) gab, bereicherte die Tage in der Bundeshauptstadt.

Bildungsfahrt nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Bildungsfahrt des BRH nach Berlin zu Markus Herbrand - FDP -
Foto: Bundespresseamt
Helena Notarius

BRH-Mitglied Helena Notarius war kurzfristig für unseren erkrankten Foto-Hoflieferanten Bernd Koherr eingesprungen und kam als ein neuer Berlin-Fan zurück: „Alles in allem waren es wunderbare Tage, die man sonst so in Berlin nicht erlebt!“ Die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union ist also weiterhin ein Ort zum Wohlfühlen und Genießen, auch wenn für die Euskirchenerin eher bedrückende Eindrücke von Hohenschönhausen beim Besuch der Gedenkstätte in der ehemaligen Untersuchungshaftanstalt der Stasi zurückblieben. „Dort wurde einem bewusst, was diese Häftlinge alles aushalten mussten,“ ist das BRH-Mitglied noch Tage nach dem Besuch beeindruckt.

Aber ansonsten bot Berlin die bekannten Farbtupfer in all seinen Facetten: Die Entdeckungsreise als Stadtrundfahrt in einer bilderreichen Bundeshauptstadt mi den Stichworten wie Schloss Cecilienhof, Neuer Garten und die Potsdam-Führung, Besuch des Reichstagsgebäude bis unter die Kuppel sowie etliche Gedenkstätten.

Auch das Gespräch mit dem Bundestagsabgeordneten stieß auf großes Interesse: „Unsere Diskussion mit Markus Herbrand war absolut erfolgreich für Wissbegierige und was man von einer Partei und aus der Parteiarbeit so wissen möchte.“

8. Juni 2022: Kölner Flora und Kölner Zoo

BRH-Urlaub ohne Koffer: „Un et rähnte wie en Bies“

(Euskirchen) Es sollte ein so schöner Programmpunkt werden, als der Seniorenverband BRH mit einer größeren Gruppe mittels DB nach Köln startete. Dass es nur ein  Farbtupfer wurde, lag dann am Wetter, das diesmal nicht mitspielen wollte.

Aber, der Reihe nach: Mit Tourleiterin Birgit Lorbach ging es zunächst in die Kölner Flora, einst nach den Entwürfen des Bonner Gartenarchitekten Peter Josef Lenné eröffnet und heute wieder ein Genuss der Gartenkunst. Bei dem Besuch der verschiedenen Gartenstile und Pflanzen aus allen Klimazonen der Erde wurden die Senioren von herrlichem Sonnenschein und warmen Wetter begleitet. Die Folge: Vieles erstrahlt in wunderschönen Farben, auch wenn die Gewächshäuser noch geschlossen sind.

Kölnbesuch am 8. Juni 2022
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild

Für den ganz großen Urlaubstag nach dem Motto „Ene Besuch em Zoo... nä wat is dat schön!“ war dann leider das Wetter zweigeteilt. Der Kölner Zoo präsentierte sich anfangs in seiner bekannten Art als drittältester Tierpark Deutschlands mit mehr als durchaus sehenswerten 500 Tierarten aus allen Kontinenten und schön gestalteten Parkanlagen.

Aber aus dem „bärenstarken Besuchstag“ wurde dann doch kein so richtiger Wohlfühlort, weil der Regen den Besuchern einen dicken Strich durch die Rechnung machte. So kam es dann, dass manch einer den Ringelschwanzmungo mit dem willkommenen Nachwuchs schon gar nicht mehr entdecken konnte. Statt „Urlaub ohne Koffer“ dachte man eher an den Kölner Karl Berbuer „Un et rähnte wie en Bies“!

Dennoch zitieren wir gerne, wenn Karin Olschewski - die uns auch die Fotos mitbrachte - berichtet, dass der Tag die Zustimmung der Tour-Teilnehmer fand und Brigitte Schmitz das gerne bestätigt: „Ich habe meine erste Reise mitgemacht und es hat mir sehr gut gefallen!“ ... und sie hat sich prompt für die nächste „Tour ohne Koffer“ schon wieder angemeldet.

18. Mai 2022: „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“

Seniorenverband BRH mit neuem Gesprächszirkel

(Euskirchen) Unter der Überschrift „Verzällcher, Laache, Klaafe, die 1. - bei Kaffee und Kuchen“ hatte der Seniorenverband BRH erstmalig eine Frauenrunde im Café Kramer in Euskirchen gestartet. Ziel dieses Gesprächs war ganz einfach in lockerer Form abseits von gepressten Tagesordnungen einmal ins Gespräch zu kommen. Und es sollte auch ein Versuch sein, gewisse Themen des Alltags durch gegenseitigen Austausch besser zu verstehen.

Mit über zehn Teilnehmerinnen hatte der erste Tisch ohne persönliche Einladungen ein erstaunlich großes Publikum angezogen. Es waren Frauen mit unterschiedlichen Wünschen und Vorstellungen zusammengekommen, die dann aber dennoch nicht die Kommunikation zur ganz großen Herausforderung machten. Zumal man sich hin und wieder selbst an einem Tisch in großer Runde auch in kleinen Gesprächszirkeln in unmittelbarer Nachbarschaft traf. An diesem Gespräch nahmen aus dem BRH Vorstand auch Karin Olschewski und Leni Schömer teil.

Birgit Lorbach
Birgit Lorbach

Wer schon einmal an einer solchen Gesprächstreffen teilgenommen hat, weiß, dass vor allem ihre Moderation einen großen Beitrag zum Erfolg leistet. BRH-Mitglied Birgit Lorbach organisierte und moderierte engagiert und erfolgreich den ersten Gesprächszirkel für Frauen. Kein Wunder also, dass sie sich über den guten und konstruktiven Verlauf des Zusammenkommens zufrieden zeigte. „Mir war bei diesem Treffen eigentlich wichtig, dass man sich nach der schwierigen Corona-Zeit mal wieder sehen konnte und einfach - wie es in der Einladung hieß – „verzalle, laache on klaafe“ konnte.

Dafür, dass sich nicht alle kannten, wurde viel erzählt. Am Ende herrschte in dieser Gesprächskreis Einvernehmen: Diese Reihe soll fortgesetzt werden. Wenn auch an anderer Tagungsstätte, weil die Kulisse des Cafés als lautstark und manchmal störend empfunden wurde. Gleichwohl: „Wir wollen dieses Zusammentreffen auch in Zukunft weiter pflegen“, versicherte Birgit Lorbach. Insgesamt sahen auch die Teilnehmerinnen in künftigen Gesprächsrunden ein überaus wertvolles Instrument für einen erfolgreichen und unterhaltsamen Austausch. Der BRH Euskirchen wird die Initiative weiter unterstützen.

11.05.2022: Gasometer Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Bernd Koherr berichtet:

Oberhausen- Gasometer, das Highlight schlechthin. Es hat unsere Erwartung übertroffen. Man hat uns gezeigt, wie wir mit unserer Erde  umgehen und was passiert, wenn wir so weiter leben. Der schönste Moment für Alle, die riesengroße Erdkugel frei schwebend im oberen Gasometer. Mit großen Kissen und dann im Liegen auf dem Boden, der leicht gestuft war, konnte man dieses riesen Ausmaß richtig einschätzen und beobachten.

Ein Fahrstuhl brachte willige Besucher auf die Dachplattform, so hatte man einen super Blick über Oberhausen. Um all diese interessanten Eindrücke zu verarbeiten, ging man einen kurzen Fußweg zum Centro. Dort wurde nach Herzenslust gegessen, gekauft und ausgeruht. Ein toller Urlaubstag, da gibt es nicht zu meckern.

Gasometer Oberhausen
Fotos: Bernd Koherr - Klick auf's Bild = Großbild

Oberhausen "Das zerbrechliche Paradies"

Teil II

(Euskirchen) „Der Besuch des Gasometers war für uns ein sehr schönes und interessantes Erlebnis, diese Ausstellung sollte man gesehen haben, man kann sie nur jedem empfehlen. Ich kann nur Positives von diesem Tag berichten, “ erzählt uns BRH-Mitglied Brigitte Kühnen, die mit einer großen Gruppe des Seniorenverband BRH zu Besuch in Oberhausen war.

„Das zerbrechliche Paradies“, so heißt die erste Ausstellung nach der umfangreichen Sanierung des Oberhausener Gasometers und zeigt die Schönheit der Natur und den Einfluss des Menschen auf seine Umwelt. Die Euskirchener Senioren wurden bei dem Besuch mit auf eine bildgewaltige Reise durch die bewegte Klimageschichte unserer Erde genommen und sahen beeindruckende, preisgekrönte Fotografien und Videos. Der Inhalt war deutlich: Wie sich die Tier- und Pflanzenwelt in Zeiten des Anthropozäns (Anm.: ein geologischer Zeitabschnitt, der unsere Gegenwart umfasst) verändert.

So gab es beispielsweise auf einer Ebene deutliche Hinweise darüber, wie der ökologische Fußabdruck des Menschen die Ausstellungsinhalte des Gasometers bestimmte. „Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten“, erläuterte ein Fachkundiger den Senioren und ergänzte gleich, dass diese Mahnung immer wieder weitgehend ungehört verhallt.

Nach dem Gasometer ging es noch in die neue Mitte der nordrhein-westfälischen Stadt Oberhausen, ins heute als Freizeit- und Einkaufszentrum sowie als Standort für weitere gewerbliche, sportliche und kulturelle Angebote bezeichnetem Erlebnis. Mit 250 internationalen Shops und rund 120.000 Quadratmetern Verkaufsfläche auf zwei Ebenen ist das Westfield Centro das größte Shopping- und Freizeitzentrum in Europa. Unabhängig von Wind und Wetter kann man hier einkaufen und all seine Wünsche erfüllen...

...und für das das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. An der „Promenade“ flaniert es sich am Schönsten: Über 20 internationale Restaurants, auch mit chinesischer, mexikanischer, griechischer oder italienischer Küche!

Gasometer Oberhausen
Fotos: Karin Olschweski - Klick auf's Bild = Großbild